- 18.06.2026, 22:00:32
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Sechs ORF-kofinanzierte Kinofilme holen 17 Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis 2026
U. a. „Perla“ und „Vier minus drei“ mit Austro-Oscars geehrt
Die diesjährigen Austro-Oscars gingen in 17 von insgesamt 18 Kategorien an vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Kinofilme. Heute, am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, fand in den Wiener hq7 studios zum 16. Mal die Verleihung des Österreichischen Filmpreises statt. Der große Gewinner des Abends mit acht Auszeichnungen ist Alexandra Makarovás Drama „Perla“ (u. a. Bester Spielfilm). Außerdem mit Preisen bedacht wurden „Noch lange keine Lipizzaner“ (Bester Dokumentarfilm), „Vier minus drei“, „How to be Normal and the Oddness of the Other World“ und „Welcome Home Baby“. Als publikumsstärkster Film wurde die weihnachtliche Erfolgskomödie „Aufputzt is’“ mit Gery Seidl ausgezeichnet. Der ORF widmet sich dem Österreichischen Filmpreis auch in diesem Jahr wieder in seinen Programmen sowie auf ORF ON.
Der Österreichische Filmpreis 2026 – Die ORF-Gewinnerinnen und -Gewinner im Überblick:
Bester Spielfilm: Perla (Produzent:in: Arash T. Riahi, Sabine Gruber)
Bester Dokumentarfilm: Noch lange keine Lipizzaner (Produzent:in: Deniz Simon Raunig, Olga Kosanović)
Beste weibliche Hauptrolle: Valerie Pachner (Vier minus drei)
Beste männliche Hauptrolle: Simon Schwarz (Perla)
Beste weibliche Nebenrolle: Elke Winkens (How to be Normal and the Oddness of the Other World)
Beste männliche Nebenrolle: Robert Stadlober (Vier minus drei)
Beste Regie: Adrian Goiginger (Vier minus drei)
Bestes Drehbuch: Senad Halilbašić (Vier minus drei)
Bestes Casting: Angelika Kropej (Vier minus drei)
Beste Kamera: Georg Weiss (Perla)
Beste Montage: Julia Drack (How to be Normal and the Oddness of the Other World)
Bestes Kostümbild: Monika Buttinger (Perla)
Bestes Maskenbild: Sam Dopona, Verena Pellegrini (Perla) und Helene Lang (Welcome Home Baby)
Bestes Szenenbild: Klaudia Kiczak (Perla)
Beste Musik: Johannes Winkler, Rusanda Panfili (Perla)
Beste Tongestaltung: Originalton: Johannes Baumann; Sounddesign: Atanas Tcholakov; Mischung: Rudolf Pototschnig (Perla)
Publikumsstärkster Kinofilm: Aufputzt is’ (Produzent:in: Florian Gebhardt, Dani Purer; Regie: Claudia Jüptner-Jonstorff; Verleih: Michael Stejskal, Christina Baptist)
Der Österreichische Filmpreis 2026 in ORF 1, ORF 2 und ORF III
Der ORF begleitet den Österreichischen Filmpreis auch in diesem Jahr wieder mit einem Programmschwerpunkt. Nach bereits gezeigten ORF-kofinanzierten Spielfilmen („Am Ende wird alles sichtbar“, „Des Teufels Bad“, „Club Zero“, „Die Theorie von Allem“, „The Village Next to Paradise“, „80 Plus“, „15 Jahre“) sowie der als „dokFilm“ ausgestrahlten Doku „Besuch im Bubenland“ stehen auch noch weitere ORF-kofinanzierte Kinofilme auf dem Programm von ORF 2: Brigitte Hobmeier zieht sich in den „Wald“ (21. Juni, 23.05 Uhr) und das dortige Haus der verstorbenen Großmutter zurück, nachdem sie Zeugin eines Terroranschlags geworden ist. In der Abgeschiedenheit trifft sie auf einen Freund und eine Freundin aus Jugendtagen, ihre Rückkehr befeuert dabei sowohl alte Konflikte als auch Träume. Im Drama „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ (28. Juni, 23.05 Uhr) ist Vicky Krieps in der Rolle der titelgebenden Schriftstellerin zu sehen, deren Leben in Berlin, Zürich und Rom, Beziehung zu Max Frisch, Reise nach Ägypten sowie Texte und Lesungen im Zentrum des Spielfilm stehen. In ORF 1 taucht Stefanie Reinsperger im ebenfalls ORF-kofinanzierten Komödien-Dacapo „Mermaids don’t cry“ (19. Juni, 0.05 Uhr) als Supermarktkassiererin Annika ab und träumt von der perfekten Luxus-Meerjungfrauenflosse, die ihr Leben verändern soll.
Neben Filmen stimmte im Rahmen der aktuellen Berichterstattung u. a. der „kulturMONTAG“ (15. Juni, ORF 2) auf den 16. Österreichischen Filmpreis und die heurigen Nominierungen ein. Die ebenfalls von der TV-Kultur gestaltete Sondersendung „Heim-Kino – Neues vom österreichischen Film“ (Freitag, 19. Juni, 23.25 Uhr, ORF 1) berichtet von der glanzvollen Filmgala mit den Höhepunkten des Abends und bittet Preisträger:innen zu Wort. Auch das werktägliche ORF-III-Kulturmagazin „Kultur Heute“ (Freitag, 19. Juni, 19.40 Uhr) begleitet in einer Spezialausgabe den Österreichischen Filmpreis 2026 mit ausführlicher Berichterstattung, gibt außerdem regelmäßig Einblicke in die heimische sowie internationale Filmbranche und widmet sich den aktuellen Kinostarts. Ergänzend dazu präsentiert ORF III eine Auswahl prämierter Produktionen der vergangenen Jahre.
ORF.at-Netzwerk, ORF ON und ORF TELETEXT im Zeichen der Austro-Oscars
Das ORF.at-Netzwerk widmet sich im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung dem Österreichischen Filmpreis, informiert über Nominierungen, berichtet über Preisverleihung sowie Preisträger:innen und widmet sich aus diesem Anlass auch dem heimischen Filmschaffen in seiner Bandbreite. ORF ON bringt Streams aktueller Sendungen des ORF-Fernsehens rund um den Österreichischen Filmpreis sowie eine Videokollektion mit Highlights. Außerdem stehen alle bisherigen Folgen von „Trailer.AT“, des ORF-Kinomagazins zum Österreichischen Film, zur Verfügung. Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner Kulturberichterstattung (Topstory Seite 110 und Magazin „Kultur und Show“ ab Seite 190) ebenfalls ausführlich.
Der Österreichische Filmpreis in den ORF-Radios
Ö1 berichtet über die Preisträger:innen im „Morgenjournal“ (7.00 Uhr) am Freitag, dem 19. Juni, von der Veranstaltung. FM4 informiert on air und auf https://fm4.ORF.at über die Verleihung des Österreichischen Filmpreises.
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