• 18.06.2026, 09:28:32
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IV zu IMD-Ranking 2026: Österreich fällt erneut zurück, Reformtempo steigern

Mehr Reformtempo, weniger Bürokratie und stärkere Investitionsanreize für den Standort

Wien (OTS) - 

Österreich fällt im aktuellen IMD World Competitiveness Ranking 2026 auf Platz 29 zurück und verliert damit weiter an Boden im internationalen Wettbewerb. Für die Industriellenvereinigung (IV) ist das Ergebnis ein weiterer Weckruf für den Standort Österreich, der zeigt, dass Reformen rasch umgesetzt und die Standortbedingungen konsequent verbessert werden müssen. „Österreich verliert seit Jahren Schritt für Schritt an Wettbewerbsfähigkeit. Das aktuelle IMD-Ranking ist daher kein Ausreißer, sondern ein weiterer Weckruf, entschlossen an den Standortschrauben zu drehen. Österreich verfügt weiterhin über große Stärken, insbesondere bei Wissenschaft und Infrastruktur. Gleichzeitig verlieren wir jedoch bei der staatlichen Effizienz an Wettbewerbsfähigkeit“, betont IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.

Besonders kritisch bewertet die IV das Abschneiden Österreichs im Bereich Government Efficiency, wo Österreich lediglich Rang 43 erreicht. „Bürokratie, regulatorische Komplexität und hohe Abgaben sind hausgemachte Standortnachteile. Hier haben wir es selbst in der Hand, gegenzusteuern und die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern“, so Neumayer.

Die IV anerkennt die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung im Rahmen der Industriestrategie 2035, darunter die Senkung der Lohnnebenkosten, den Industriestrompreis, die Verlängerung der Strompreiskompensation sowie die angekündigten Schritte im Bereich der Schlüsseltechnologien. „Die Industriestrategie setzt den richtigen Rahmen. Entscheidend wird aber sein, wie rasch die angekündigten Maßnahmen tatsächlich bei den Unternehmen ankommen“, betont Neumayer.

Aus Sicht der IV braucht es nun vor allem eine konsequente Entbürokratisierung, schnellere Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren, zusätzliche steuerliche Investitionsanreize sowie Maßnahmen zur Stärkung des Standorts für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie internationale Investoren. „Andere Länder zeigen, wie rasch Reformen wirken können. Österreich verfügt über alle Voraussetzungen – eine starke industrielle Basis, exzellente Forschungseinrichtungen und qualifizierte Fachkräfte –, um wieder zur Spitzengruppe der Industriestandorte aufzuschließen. Dafür braucht es Tempo bei strukturellen Reformen, mehr Mut bei der weiteren Entlastung der Unternehmen und eine konsequente Umsetzung der angekündigten Maßnahmen“, so Neumayer abschließend.

Rückfragen & Kontakt

Industriellenvereinigung
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Telefon: +43 (1) 711 35-2315
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.iv.at

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