- 17.06.2026, 12:50:02
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- OTS0116
Hangsicherung und Fahrbahnerneuerung im Zuge der L 2009 im Bereich Eichenleiten
Massive Unwetterschäden erfolgreich behoben
Die Landesstraße L 2009 zwischen Greifenstein und Hadersfeld im Gemeindegebiet St. Andrä-Wördern ist wieder befahrbar. Die Arbeiten zur Behebung der massiven Schäden infolge des Starkregenereignisses im September 2024 sind nunmehr abgeschlossen. Im Zuge der umgesetzten Maßnahmen wurde auch eine Fahrbahnsanierung auf einer Fläche von rund 3.400 Quadratmetern durchgeführt. Darüber hinaus wurden weitere begleitende Arbeiten abgeschlossen, um die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu verbessern. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,65 Millionen Euro und werden vom Land Niederösterreich getragen.
Die Landesstraße L 2009 im Bereich zwischen Greifenstein und Hadersfeld war einer der am schwersten betroffenen Abschnitte infolge des Starkregenereignisses im September 2024. Auf einer Länge von rund 800 Metern kam es zu insgesamt elf Rutschungen. Die schwerwiegendsten davon erreichten eine Tiefe von rund 25 Metern. In diesen Bereichen wurde auch die Fahrbahn der Landesstraße beschädigt. Das Ausmaß der Schäden machte eine umfassende Sanierung erforderlich, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Erst nach Abschluss der Arbeiten konnte die Landesstraße L 2009 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Zu Beginn wurden umfangreiche Vorarbeiten durchgeführt, darunter Vermessungen, Begutachtungen, Planungen, Vertragsabschlüsse sowie die Abwicklung der erforderlichen Behördenverfahren. Die angewandten Sanierungsmethoden variierten je nach Ausmaß und Komplexität der einzelnen Rutschungen. Die Hauptarbeiten unter Totalsperre wurden von der Firma HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft zwischen dem 23. September 2025 und dem 12. April 2026 durchgeführt. Zunächst wurden das abgerutschte Material sowie der aufgeweichte Untergrund abschnittsweise entfernt. Anschließend wurde ein Fundament aus in Beton verlegten Flussbausteinen errichtet. Darauf aufbauend erfolgte die Herstellung der neuen Böschung mittels Schüttmaterial oder Steinschlichtungen.
Nachdem alle Rutschungen saniert worden waren, wurde der bestehende Straßenaufbau in den beschädigten Bereichen vollständig entfernt und erneuert. Danach konnte die L 2009 unter halbseitiger Sperre wieder für den Verkehr freigegeben werden. In weiterer Folge sanierte die Straßenmeisterei Tulln unter halbseitiger Sperre die noch bestehenden kleineren Rutschungen. Zudem wurden rund 500 Meter Entwässerungseinrichtungen in Form von Granitleistensteinen und asphaltierten Spitzgräben zur besseren Ableitung der Oberflächenwässer errichtet. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden rund 600 Meter Stahlleitschienen montiert und abschließend wird noch die erforderliche Bodenmarkierung aufgebracht.
Nähere Informationen beim NÖ Straßendienst unter der Telefonnummer 0676/812-60141 bei Ing. Christoph Schodl, BA MA, oder per E-Mail an [email protected]
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