• 17.06.2026, 12:49:02
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LR Rosenkranz: Gemeinsam statt gegeneinander

Runder Tisch zu Streunerkatzen und konstruktiver Austausch über aktuelle Lösungen

St. Pölten (OTS) - 

Auf Einladung von Tierschutz-Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz fand heute ein Runder Tisch zum Thema Streunerkatzen-Kastrationen in Niederösterreich statt. Vertreter von Gemeinden, Tierheimen, Tierschutzvereinen, der Tierärzteschaft und weiteren Fachstellen diskutierten dabei bestehende Herausforderungen und mögliche Verbesserungen im aktuellen Fördersystem.

„Die Bekämpfung des Streunerkatzenproblems ist eine gemeinsame Aufgabe. Aufgrund bundesgesetzlicher Zuständigkeiten und der Gemeindeautonomie kann sie nur im Miteinander gelöst werden“, erklärte Tierschutz-Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz.

„Mir war wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und ihre Erfahrungen aus der Praxis anzuhören. Nur wenn wir die unterschiedlichen Perspektiven kennen, können wir tragfähige Lösungen entwickeln“, betonte Rosenkranz.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die weitere Verbesserung der Kastrationsmaßnahmen, die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Vereinen und Behörden sowie die Frage, wie eine möglichst flächendeckende Umsetzung erreicht werden kann.

Dabei wurde deutlich, dass bereits mehr als 300 niederösterreichische Gemeinden am Fördermodell teilnehmen. Gleichzeitig besteht Einigkeit darüber, dass weitere Gemeinden für eine Teilnahme gewonnen werden sollen, um Tierleid nachhaltig zu verhindern und die Vermehrung herrenloser Katzen einzudämmen.

„Wir wollen auf Basis von Fakten arbeiten. Deshalb werden wir nun die vorhandenen Daten genauer erfassen und analysieren: Wo gibt es aktive Vereine? Wo bestehen Versorgungslücken? Wo gibt es besonderen Handlungsbedarf? Erst auf dieser Grundlage können zielgerichtete Maßnahmen gesetzt werden“, so Rosenkranz.

Die Landesrätin kündigte an, den eingeschlagenen Dialog fortzusetzen: „Das Thema ist uns keineswegs gleichgültig. Wir investieren bereits erhebliche Mittel in die Kastrationsförderung und werden weiterhin daran arbeiten, das bestehende System gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln.“

Besonders erfreulich sei gewesen, dass trotz unterschiedlicher Zugänge alle Teilnehmer das gemeinsame Ziel verfolgen: Tierleid zu verhindern und die Zahl herrenloser Katzen langfristig zu reduzieren.

Rückfragen & Kontakt

Christoph Bathelt
Pressereferent
Büro LR Mag. Susanne Rosenkranz
Landhausplatz 1 | Haus 2
3109 St. Pölten
Mobil: +43 676 812 13797
E-Mail: [email protected]
Web: www.noe.gv.at

http://www.noe.gv.at/datenschutz

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