• 17.06.2026, 12:10:02
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KORREKTUR zu OTS0102 vom 17.06.2026: Wiener FPÖ kritisiert Finanzpolitik der Stadt und fordert Kurswechsel

KORREKTUR ZU OTS_20260617_OTS0102

KORREKTUR-HINWEIS
Präzisierung bei Funktionsbezeichnung

Wien (OTS) - 

Im Rahmen einer Pressekonferenz übten Landesobmann und nicht amtsführender Stadtrat Dominik Nepp und nicht amtsführende Stadträtin Ulrike Nittmann heute, Mittwoch, scharfe Kritik am Rechnungsabschluss der Stadt Wien und warnten vor einer dramatischen Verschlechterung der Finanzlage.

Nepp sprach von einem „katastrophalen Ergebnis“ und einer massiv steigenden Verschuldung. Während die SPÖ in 80 Jahren rund 15 Milliarden Euro Schulden aufgebaut habe, solle sich dieser Betrag laut Prognosen innerhalb der kommenden fünf Jahre auf rund 30 Milliarden Euro verdoppeln. Trotz angekündigter Reformschritte sei das Defizit zuletzt deutlich gestiegen. „Wien hat ein veritables Schuldenproblem“, sagte er. Nepp kritisierte steigende Zinskosten, die die zukünftigen Generationen belasten würden und fehlende Maßnahmen zum Schuldenabbau von Bürgermeister Ludwig und Finanzstadträtin Novak.

Dadurch drohten aus seiner Sicht weitere Gebührenerhöhungen, Leistungskürzungen und weniger Spielraum für Investitionen in Schulen, Spitäler, Wohnbau und Infrastruktur. „Wien verliert weiter an Lebensqualität und wird absandeln.“ Schon jetzt müssten Großprojekte wie der U-Bahn-Ausbau verschoben werden. Die Hauptursache für den aktuellen Zustand sieht Nepp in der Zuwanderungspolitik der vergangenen zehn Jahre sowie dem Wiener Mindestsicherungsmodell. Die Wiener FPÖ fordere daher einen Kurswechsel in der Budgetpolitik sowie die Einschränkung sozialer Leistungen für Nichtösterreicher und eine neue Prioritätensetzung bei den Ausgaben in Richtung der österreichischen Staatsbürger, so Nepp. Stadträtin Ulrike Nittmann ergänzte, dass die Stadtregierung „nicht verantwortungsvoll“ mit dem Geld der Wiener*innen umgehe. „Rot-pink fährt Wien an die Wand“, kritisierte sie. „Buchhaltungstricks“ wie die Neubewertung von Pensionsrückstellungen würden an dieser Tatsache nichts ändern, so Nittmann. (Schluss) kri

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