• 17.06.2026, 09:41:02
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Grüne Mariahilf/Stein zu Befragung Gumpendorfer Straße: 82 Prozent wollen Ende der Verkehrslawine

„Menschen in Mariahilf wollen nicht länger vertröstet werden“ – Grüne bringen Resolution im Bezirksparlament für ein Ende des Durchzugsverkehrs ein.

Wien (OTS) - 

Die Grünen Mariahilf haben im April alle Haushalte im Bezirk zur Zukunft der Gumpendorfer Straße befragt. Über 1.300 Menschen haben geantwortet. Das Ergebnis ist eindeutig: 82% wollen den Durchzugsverkehr stoppen, 60% sprechen sich für Sofortmaßnahmen aus. „Laut, heiß und gefährlich – das ist die Gumpendorfer Straße heute. Die Menschen wollen klar ein Ende dieser Verkehrsbelastung – gerade auch für die Schüler:innen der acht Schulen an der Gumpendorfer Straße. Die Schulkinder sollen sicher in der Früh unterwegs sein können”, so Paul Stein, Bezirksvorsteher-Stellvertreter (Grüne).

Die SPÖ hat den Umbau der Gumpendorfer Straße schon 2019 angekündigt. Noch im Wahlkampf im April 2025 wurden 250 neue Bäume und ein Umbaustart im Herbst 2025 versprochen. Vier Monate nach der Wahl kam dann die Absage.

Dabei könnte man die Gumpendorfer Straße auch ohne Umbaukosten sofort entlasten. Mit intelligenten Einbahnregelungen kann die Zufahrt für Anrainer:innen und Betriebe erhalten bleiben, während der Durchzugsverkehr vom 15. in den 1. Bezirk gekappt wird. Ein solche Regelung (mit Ausnahmen für Bus, Taxi und Fahrrad) gibt es bei der Einfahrt vom Getreidemarkt bereits, und könnte auch für die Gumpendorfer Straße übernommen werden.

Die bisherige Bürger:innenbeteiligung der SPÖ-Bezirksvorstehung hat die zentrale Frage nach der Reduktion des Durchzugsverkehrs nicht gezielt gestellt. „Wir Grüne Mariahilf haben diese Lücke geschlossen und die Antwort kann klarer nicht sein: Die Menschen wollen nicht länger vertröstet werden”, so Stein.

In der morgigen Sitzung des Mariahilfer Bezirksparlaments am 18.6. bringen die Grünen eine Resolution für ein Ende des Durchzugsverkehrs durch den Bezirk ein. „Wir fordern die SPÖ dazu auf, den Wunsch der Bevölkerung ernst zu nehmen und den Durchzugsverkehr durch Mariahilf nicht länger zu verteidigen“, so Stein abschließend.

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