• 16.06.2026, 19:17:32
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ÖVP – Olischar: Flächenwidmung Landstraße – Stadtentwicklung darf nicht über die Köpfe der Anrainer hinweggehen

Widmungsänderung im 3. Bezirk: Wesentliche Fragen zur Sicherheit und Lebensqualität der Anrainer blieben unbeantwortet.

Wien (OTS) - 

Im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung hat die Planungssprecherin der Wiener Volkspartei Gemeinderätin Elisabeth Olischar die Ablehnung der Wiener Volkspartei zur Festsetzung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans für das Gebiet zwischen Landstraßer Hauptstraße, Oberzellergasse, Klimschgasse und Eslarngasse im 3. Bezirk begründet. Die bisher private Parkanlage soll künftig öffentlich zugänglich werden, neue Zugänge und Durchwegungen entstehen. Anrainerinnen und Anrainer schilderten der Wiener Volkspartei übereinstimmend: Niemand habe mit ihnen gesprochen, niemand habe ihre Sorgen ernst genommen. „Die Stadtregierung spricht gerne von Bürgerbeteiligung – die Realität ist aber oft Information statt Mitbestimmung. Diesen Unterschied spüren die Menschen sehr genau“, so Olischar.

Offene Fragen zur Sicherheit

Ungeklärt geblieben seien insbesondere Fragen zur Sicherheit in den Abendstunden sowie zur Lebensqualität der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner. „Wenn Menschen sagen, dass sie sich Sorgen machen, ist die richtige Antwort nicht, diese Sorgen kleinzureden. Wir lehnen diese Widmungsänderung nicht ab, weil wir gegen Grünraum wären – sondern weil wesentliche Fragen offengeblieben sind und weil ein Projekt dieser Größenordnung mehr Dialog und mehr Rücksicht auf die Anrainer verdient hätte. Akzeptanz entsteht nicht durch Verordnungen, sondern durch Einbindung“, so Olischar.

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