- 15.06.2026, 14:00:36
- /
- OTS0114
Beethoven Call 2027: Projekte zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2027
LH Mikl-Leitner: „Beethoven hat in Niederösterreich gelebt und gearbeitet – seine Musik ist Teil unserer Geschichte“
Anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahres 2027 hat das Land Niederösterreich einen Open Call für Kunstschaffende und Kulturinitiativen ausgerufen. Bis 30. September 2026 können Projekte mit Bezug zu Leben, Werk und Wirkung Ludwig van Beethovens eingereicht werden. Dabei soll ein breites Spektrum abgedeckt werden: von Konzerten und Kompositionen über Workshops und Vermittlungsangebote bis hin zu experimentellen und interdisziplinären Formaten.
„Beethoven hat in Niederösterreich gelebt und gearbeitet. Seine Musik ist Teil unserer Geschichte. Mit dem Beethoven Call 2027 fördern wir Projekte, die diese Musik neu interpretieren und für die Menschen heute zugänglich machen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Der Beethoven Call 2027 greift die historischen Bezüge Beethovens mit Niederösterreich auf und unterstützt die Entwicklung, Vorbereitung und Durchführung zeitgenössischer Kunstprojekte, die sich künstlerisch mit Beethoven auseinandersetzen und seine Musik in neue Kontexte stellen. Für ausgewählte Projekte wird ein Förderbeitrag von bis zu 15.000 Euro gewährt.
Niederösterreich ist in besonderer Weise mit Beethoven verbunden: Baden war ein zentraler Aufenthaltsort des Komponisten, wo er insgesamt fünfzehn Sommer an verschiedenen Adressen Quartier bezog und wichtige Teile der „Eroica“, der „Pastorale“, der „Missa solemnis“ und der 9. Symphonie schrieb.
Auch Mödling gehört zu den Orten seines musikalischen Wirkens, wo Beethoven die Sommermonate in den Jahren 1818 bis 1820 verbrachte. Ähnlich wie in Baden ließ er sich bei Spaziergängen von der pittoresken Landschaft des südlichen Wienerwaldes zu neuen Werken inspirieren. Das Hafnerhaus, das heute noch besichtigt werden kann, und der Christhof sind als Quartiere des Komponisten in Mödling nachweisbar.
1826 verbrachte Beethoven den Herbst bei seinem Bruder Johann in dessen Gutshof in Gneixendorf bei Krems. Auch dieser Aufenthalt fällt in eine sehr fruchtbare Schaffensperiode des Komponisten. Auf der Fahrt zurück nach Wien zog sich der Komponist eine folgenschwere Erkältung zu, von der er sich nicht mehr erholte.
Weitere Informationen: https://noe.gv.at/noe/Kunst-Kultur/Beethoven_Call_2027.html
Rückfragen & Kontakt
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Hebenstreit
Telefon: 02742/9005-13632
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






