- 15.06.2026, 12:33:03
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Zum Internationalen Tag des Gemüses: Steirer essen immer mehr Gemüse
Morgen, am 16. Juni, ist Internationaler Tag des frischen Gemüses – Steiermark ist drittgrößtes Gemüsebauland Österreichs
Frisches Gemüse aus der Nähe. Der morgige Internationale Tag des frischen Gemüses macht weltweit auf die Bedeutung von frischem Gemüse für Gesundheit und nachhaltige Ernährung sowie auf die regionale Herkunft aufmerksam. Die Steiermark, das flächenmäßig drittgrößte Gemüseanbauland Österreichs, zeichnet sich durch ihre bunte Gemüsevielfalt aus. Gerade jetzt ist die Auswahl besonders groß: von Gurken, Paradeisern, Paprika, Zucchini bis hin zu Brokkoli, Karfiol, Fenchel, Karotten, Kohlrabi, Spargel oder dem traditionellen Grazer Krauthäuptel bietet die Steiermark eine beeindruckende Vielfalt an Frischgemüse. „32.400 Tonnen Gemüse haben die rund 600 steirischen Gemüsebäuerinnen und Gemüsebauern im Vorjahr geerntet. Das unterstreicht die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen agrarischen Branche, die sehr innovativ und vielfältig ist“, betont Landwirtschaftskammer Steiermark-Präsident Andreas Steinegger und verweist gleichzeitig auf die kurzen Transportwege des heimischen Gemüses.
Regional einkaufen, heimische Landwirtschaft stärken. Frisches Gemüse aus der Steiermark ist auf Bauernmärkten, in Hofläden, bäuerlichen Selbstbedienungsläden sowie im Lebensmittelhandel erhältlich. Orientierung beim Einkauf bietet das AMA-Gütesiegel. Es garantiert heimische Herkunft, hohe Produktionsstandards und eine lückenlose Kontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Damit die Branche auch künftig erfolgreich wirtschaften kann, braucht es faire Wettbewerbsbedingungen, Transparenz bei der Herkunft und die notwendigen Rahmenbedingungen für die Anpassung an den Klimawandel“, sagt Fritz Rauer, Obmann des steirischen Gemüsebauverbandes.
Klimawandel fordert Anpassungen. Trotz positiver Marktentwicklungen steht der Gemüsebau vor großen Herausforderungen. Wetterextreme, längere Trockenphasen, Starkregenereignisse, Hitzeperioden und neue Schädlinge erhöhen den Druck auf die Betriebe. Die Niederschlagsdefizite im Frühjahr 2026 konnten im Gemüsebau weitgehend durch Bewässerung ausgeglichen werden. „Gleichzeitig zeigte sich einmal mehr, wie entscheidend eine gesicherte Wasserversorgung für die Zukunft des Gemüseanbaus ist. Investitionen in effiziente Bewässerungssysteme, angepasste Sorten und innovative Anbaumethoden werden daher zunehmend wichtiger“, unterstreicht Steinegger.
Gemüsekonsum steigt kontinuierlich. Die Bedeutung von Gemüse in der Ernährung nimmt weiter zu. Lag der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich 1996 noch bei 92 Kilogramm, werden heute bereits mehr als 117 Kilogramm Gemüse pro Person und Jahr konsumiert, das ist ein Plus von 27 Prozent. Besonders beliebt sind Paradeiser, Zwiebeln und Karotten. Auch aktuelle Konsumdaten bestätigen diesen Trend: Laut RollAMA essen 18 Prozent der österreichischen Haushalte mehrmals täglich Gemüse, weitere 26 Prozent täglich und 46 Prozent mehrmals pro Woche.
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Mag. Rosemarie Wilhelm
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