- 15.06.2026, 10:01:02
- /
- OTS0043
Das Blut der Medusa - Schloss Ambras Innsbruck widmet den Korallen ab 26. Juni eine neue Ausstellung
Was haben Korallen mit dem schrecklichen Antlitz der Medusa zu tun? Handelt es sich bei ihnen tatsächlich um versteinertes Blut? Warum waren Korallen einst wertvoller als Gold – und was macht sie heute zur (traurigen) Ikone des Klimawandels?
Vor über 500 Jahren galten Korallen als Wunder der Natur, entstammten sie doch dem damals noch weitgehend unerforschten Meer. Seit der Antike bewegten sie sich im Spannungsfeld zwischen Legende und Wissenschaft – lange Zeit glaubte man, sie seien aus dem Blut der Medusa entstanden. Zugleich dienten sie als Material künstlerischer Bearbeitung.
Der Tiroler Landesfürst Erzherzog Ferdinand II., Begründer der Ambraser Sammlungen, besaß nahezu 100 Korallenobjekte – sowohl in natürlich gewachsener als auch in kunstvoll bearbeiteter Form. Bis heute zählt die Korallen-Sammlung in den Beständen des Kunsthistorischen Museums auf Schloss Ambras Innsbruck zu den weltweit bedeutendsten und größten ihrer Art.
Die Ausstellung „Das Blut der Medusa“ entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum und greift diese facettenreiche Geschichte auf und führt sie in die Gegenwart. Rund 50 Objekte, größtenteils aus dem Ambraser Bestand, treffen auf ausgewählte Leihgaben und naturwissenschaftliche Perspektiven. In sinnlich inszenierten Räumen mit Licht, Farbe und Sound – ergänzt durch Einblicke in die Unterwasserwelt und begehbare „Korallenkabinette“ – entfaltet sich ein vielschichtiger Dialog zwischen Kunst und Natur, zwischen historischem Sammelobjekt und hochaktuellem Forschungsgegenstand.
Das Blut der Medusa
Die Korallen von Schloss Ambras
26. Juni bis 31. Oktober 2026
Schloss Ambras Innsbruck
Rückfragen & Kontakt
KHM-Museumsverband
Mag. Dr. Wolfgang Lamprecht (ext. Leitung)
Mag. Sarah Aistleitner
Tanja Stigler
Telefon: +43 1 525 24 -4025/ -4019
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.khm.at/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KHM






