- 14.06.2026, 10:00:02
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Süßenbrunner Platz hat sich in neues klimafittes Grätzl-Zentrum verwandelt!
2.000 m² Entsiegelung, 24 neue Bäume und innovative Holz-Verkehrsschilder – der Platz im 22. Bezirk ist fertiggestellt und fit für die Zukunft
Der Süßenbrunner Platz in der Donaustadt ist zum neuen klimafitten Grätzl-Treffpunkt geworden, der Anrainer*innen in den kommen heißen Sommermonaten Schatten, Kühlung und Erholung bieten wird. Bisher wurde der Platzbereich hinter der Kirche im Zentrum Süßenbrunns vorwiegend als Parkplatz genutzt. Jetzt finden sich hier großzügige Grünflächen, viele neue Bäume sowie zahlreiche Sitzgelegenheiten. Neue Spiel- und Erfrischungsmöglichkeiten machen den Süßenbrunner Platz zu einem einladenden Treffpunkt für Jung und Alt, an dem Menschen gerne verweilen und das neu geschaffene, Ambiente genießen können. Im Sinne der Nachhaltigkeit kommen an und um den Platz Verkehrsschilder aus heimischem Holz zum Einsatz. Baulich wurde der Platz bereits Ende letzten Jahres fertiggestellt, es erfolgten noch Bepflanzungen und das Aufstellen der Verkehrszeichen. Planungsstadträtin Ulli Sima hat den Platz nun gemeinsam mit Bezirksvorsteher der Donaustadt Ernst Nevrivy, SPÖ Wien Klubvorsitzendem Josef Taucher und NEOS Wien Klubvorsitzender Selma Arapovic eröffnet.
„Der asphaltierte Parkplatz hat sich in einen klimafitten Dorfplatz verwandelt und ist nicht mehr wiederzuerkennen! 24 neu gepflanzte Bäume sorgen nun für Kühlung und schaffen ein angenehmes Klima. 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen, begrünte Pergolen, Sitzgelegenheiten, Spielgeräte und ein Wasserspiel schaffen eine attraktive Aufenthaltsoase für alle. Der Platz bietet jetzt mehr Lebensqualität und Raum für Begegnung mitten in Süßenbrunn!“, so Sima.
Kühler Treffpunkt mit historischem Flair
Ein besonderes Highlight bildet das neue Wasserspiel in der Platzmitte. Dieses soll an die ehemalige Rossschwemme am Platz erinnern. Eine Kombination aus Trinkbrunnen und offenen Wasserrinnen sorgt für Abkühlung an heißen Tagen und trägt zur Belebung des Platzes bei. Die zwei neuen Spielgeräte in den Grünflächen laden die Jüngeren zum Toben und Entdecken ein. Neu ist auch die Aufstellmöglichkeit im Zentrum des Platzes, die für Mai- oder Weihnachtsbäume genutzt werden kann. So entsteht ein Mittelpunkt mit Dorfcharakter, der moderne Standards mit Tradition vereint.
Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy betont: „Diese Neugestaltung ist mehr als gelungen. Die wirklich umfangreichen Begrünungen und die vielen Sitzgelegenheiten laden ein, sich hier zu treffen und zu verweilen. Und als Bezirksvorsteher freut mich auch sehr, dass es hier auch die Möglichkeit gibt, um einen Mai- oder einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Hier ist ein echter Dorfplatz entstanden, der moderne Standards und Tradition vereint.“
Ein Ort für lebendige Nachbarschaft
Der neu gestaltete Süßenbrunner Platz ist zu einem modernen Dorfplatz in einer lebendigen Stadt geworden. Mit dieser umfassenden Umgestaltung haben wir dem Platz nicht nur neues Leben eingehaucht, sondern einen zentralen Ort des Austauschs, des Miteinanders und der Begegnung geschaffen. Hier kommen Generationen zusammen, um miteinander zu plaudern und gemeinsam Zeit zu verbringen – hier wird Nachbarschaft gelebt. So geht lebendige Nachbarschaft!“, freut sich SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher.
Nachhaltigkeit auf allen Ebenen
Ein zusätzliches Klima-Highlight sind die innovativen Verkehrsschilder aus oberösterreichischer Produktion. Diese sind nicht wie üblich aus Aluminium gefertigt, sondern bestehen zu 100 % aus heimischem Holz. Eine spezielle Behandlung der Naturholzplatten sorgt für eine lange Lebensdauer. Durch die Verwendung regionaler Rohstoffe und die Möglichkeit der Montage auf bestehenden Stehern stellen die Holzschilder eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Aluminium-Schildern dar. Insgesamt kommen 18 der innovativen Verkehrsschilder am Süßenbrunner Platz zum Einsatz und sorgen zusätzlich für ein klimafittes Ambiente.
Großflächige Entsiegelung und Barrierefreiheit
Im Zuge der Umgestaltung wurde die Straßenentwässerung vollständig überarbeitet, damit Regenwasser problemlos abfließen kann. Die Asphaltflächen in der Platzmitte wurden durch eine ansprechende Pflasterung ersetzt, wodurch eine helle, freundliche Oberfläche geschaffen wurde. Anfallendes Regenwasser kann dadurch besser versickern und den umliegenden Bäumen zugeführt werden. Gleichzeitig wird damit die Kanalisation entlastet. Nicht nur der Platzbereich selbst wurde aufgewertet, auch die umliegenden Gehsteige und Fahrbahnen rund um den Platz wurden mitbedacht und erneuert. Einige Gehsteigflächen wurden durch sickerfähiges Pflaster ausgetauscht, wodurch sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Bushaltestellen auf der Süßenbrunner Hauptstraße und am Süßenbrunner Platz wurden neuerrichtet und dabei barrierefrei ausgeführt, um den Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste leichter zu gestalten. Im gesamten Projektgebiet wurden insgesamt rund 2.000 Quadratmeter entsiegelt. „Der Süßenbrunner Platz hat ein völlig neues Gesicht bekommen. Durch das Aufbrechen versiegelter Betonflächen und eine großzügige Begrünung inklusive zahlreicher Baumneupflanzungen wurde ein klimafitter Treffpunkt für alle im 22. Bezirk geschaffen, der an heißen Tagen Schatten und Abkühlung spendet. Besonders erfreulich: Die Umgestaltung basiert auf den Wünschen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Damit hat sich das Areal von einem ehemaligen Parkplatz in einen lebendigen Ort des Miteinanders verwandelt“, betont NEOS Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic.
Raus aus dem Asphalt – Rekordbilanz
Seit dem Start der großen Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive wurden in ganz Wien bereits 344 Projekte umgesetzt, dabei mehr als 3.300 Bäume allein auf Plätzen und auf Straßenzügen gepflanzt, über 2.700 Sitzmöglichkeiten errichtet und knapp 2.000 m2 Wasserspiel geschaffen. Mit der historischen Begrünungsoffensive Wiens haben die Grätzl eine massive Verbesserung des Mikroklimas und damit eine Aufwertung der Lebensqualität erfahren.
Alle Projekte gibt es auf der interaktiven Wien-Karte zum Entdecken https://wienwirdwow.at/
rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/
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