- 13.06.2026, 11:38:32
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SP-Neumayer/Haase/Gabrielli: Wien zeigt Haltung für queere Sicherheit und Zusammenhalt
SPÖ Wien und SoHo Wien bei der 30. Wiener Regenbogenparade: für ein sicheres, selbstbestimmtes Leben für alle und gegen Hasskriminalität, Hetze im Netz und rechten Kulturkampf
Die 30. Wiener Regenbogenparade ist ein Meilenstein und ein starkes politisches Signal. SPÖ Wien und SoHo Wien gehen heute gemeinsam mit vielzähligen Vereinen, Kollektiven und individuellen Personen auf die Straße: für ein sicheres und selbstbestimmtes Leben für alle LGBTIQ+ Menschen in Wien, für Solidarität und Zusammenhalt und gegen Hasskriminalität und Hass im Netz, der queere Personen zunehmend bedroht. Wien steht als Regenbogenhauptstadt für eine offene Gesellschaft, in der Menschen sichtbar, sicher und stolz leben können.
„Wien ist und bleibt Regenbogenhauptstadt – nicht nur als Versprechen, sondern als gelebte Realität. Die Sozialdemokratie arbeitet jeden Tag dafür, dass queere Menschen in dieser Stadt sicher, sichtbar und selbstbestimmt leben können. Hasskriminalität und Hetze im Netz sind keine abstrakten Phänomene, sondern Angriffe auf echte Menschen und auf unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unser Anspruch ist klar: Wien steht an der Seite jener, die von Hass betroffen sind – online wie offline“, betont SPÖ Wien-Landesparteisekretär Jörg Neumayer.
Landtagsabgeordnete und SPÖ-LGBTIQ-Sprecherin im Wiener Rathaus Susanne Haase hebt hervor, was Wien konkret leistet: „Wien hat in den vergangenen Jahren wichtige queere Errungenschaften abgesichert und weiterentwickelt: von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten über Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Community, queere Jugendarbeit, Angebote für Regenbogenfamilien und Bildungsarbeit bis hin zur Sichtbarmachung queerer Geschichte und Kulturangebote. Mit Projekten wie dem queeren Jugendzentrum Q:WIR oder magnus*, dem neuen Ambulatorium für sexuelle Gesundheit stärkt Wien Orte, an denen queeres Leben, Wissen, Gesundheit und Kunst sichtbar werden. Genau das macht eine Regenbogenhauptstadt aus: konkrete Strukturen, verlässliche Förderung und politische Haltung.“
Tatjana Gabrielli, Landesvorsitzende der SoHo Wien, betont das Motto des diesjährigen Pride-Monats:„UNITE! heißt für uns: zusammenstehen, wenn queere Menschen angegriffen werden. Es heißt, Bündnisse zu schmieden zwischen Community, Politik und Zivilgesellschaft und es heißt, dem rechten Kulturkampf eine solidarische Antwort entgegenzusetzen. Queere Kämpfe waren immer auch Kämpfe gegen Gewalt, Angst und Verdrängung. Heute passiert diese Gewalt auch digital: durch Hasspostings, systematische Einschüchterung und koordinierte Angriffe. Deshalb brauchen wir einen Nationalen Aktionsplan gegen Hate Crime, wirksame Prävention und niederschwellige Anlaufstellen für Betroffene. Genauso muss unser Kampf gegen diskriminierende und gefährliche Praktiken wie der Konversionstherapie weitergeführt werden, denn Konversionsfolter ist ein Verbrechen. Niemand muss auf Grund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität geheilt werden. Die 30. Regenbogenparade zeigt: Wir lassen uns nicht spalten. Wir bleiben sichtbar, solidarisch und laut.“
Die 30. Wiener Regenbogenparade steht damit für Zusammenhalt, Sichtbarkeit und den Anspruch, queere Sicherheit politisch ernst zu nehmen. Wien lässt nicht zu, dass rechter Kulturkampf oder digitaler Hass queere Menschen verdrängt oder die Solidarität spaltet. Die Sozialdemokratie ist heute breit vertreten mit einem Stand beim Pride Village (Stand 20) sowie in Block 12 auf der Parade selbst. (Schluss)
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