• 12.06.2026, 10:15:33
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JUNOS Studierende: Mehr JUNOS wagen, Minister Marterbauer!

Friedli: “Zaghafte Trippelschritte müssen endlich einem mutigen Voranschreiten bei Reformen im Hochschulbereich weichen!”

Wien (OTS) - 

Mit Spannung wurde diese Woche die Budgetrede von Finanzminister Marterbauer (SPÖ) erwartet. Die Universitäten haben zwar noch immer keine vollständige Gewissheit über ihr Budget, klar ist mittlerweile allerdings, dass es zu realen Kürzungen kommen wird. Laut Minister Marterbauer würden sich diese Kürzungen durch die Beseitigung von Ineffizienzen im System ausgleichen lassen.

“Marterbauer ist hier tatsächlich auf dem richtigen Weg. Es kann nicht sein, dass von staatlicher Seite immer mehr Geld in den Hochschulsektor geschüttet wird, ohne zu prüfen, ob es wirklich bei Lehre und Forschung und nicht in der Verwaltung landet. Sich auf die Gehälter von Rektoren einzuschießen, wird aber nicht reichen. Es braucht eine echte Reformperspektive mit Mut zu mehr Exzellenz und Spezialisierung statt beliebiger und durchschnittlicher Massenware”, macht Lorenzo Friedli, Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden, klar. “Unverzichtbar ist außerdem eine breite und nachhaltige Hochschulfinanzierung abseits öffentlicher Mittel. Diese Idee lehnt die SPÖ aber zutiefst ab, damit die Hochschulen an der mittlerweile sehr kurzen staatlichen Leine bleiben!”

Das 3-Säulen-Modell: Für eine gerechte und nachhaltige Hochschulfinanzierung

Ganz nach dem Grundsatz “Wer sich nur auf den Staat verlässt, wird verlassen” sieht das 3-Säulen-Modell eine möglichst breite Finanzierung auf drei Ebenen vor:

  1. Beibehaltung der staatlichen Grundfinanzierung
  2. Attraktivierung von Drittmitteln, wie Spenden von Unternehmen und Stiftungen, durch den Abbau staatlicher Hürden und Steuerbegünstigungen
  3. Einführung von nachgelagerten Studienbeiträgen, die erst nach dem Studium und einkommensabhängig bezahlt werden. Das ist sozial gerecht und ein fairer Beitrag für ein hochwertiges Studium.

“Während die linken Fraktionen von tiefrot bis orange höchstens nach neuen Steuern schreien, legen wir einen konkreten, nachhaltigen und sozial gerechten Vorschlag zur Hochschulfinanzierung vor. Nur so werden Hochschulen unabhängiger vom Staat und haben so den Anreiz, Studierenden eine höhere Qualität zu bieten”, macht Friedli deutlich. “Laut Minister Marterbauer müsse jeder Liberale für Erbschaftssteuern sein. Wir haben einen Gegenvorschlag: Jeder Sozialdemokrat muss für das liberale 3-Säulen-Modell sein, denn nur dieses ist wirklich gerecht und treffsicher!”

Rückfragen & Kontakt

JUNOS – Junge liberale Studierende
Tobias Leitner
Telefon: +436803273530
E-Mail: [email protected]

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