• 12.06.2026, 09:00:47
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FW-Langthaler: Budget-Hammer bestraft Leistungsträger, Eigentum und Unternehmertum.

Regierung stopft das Budget mit weiteren Belastungen, Reformen bleiben erneut aus!

Wien (OTS) - 

Mit dem Doppelbudget 2027/2028 präsentierte die Bundesregierung kein Reformbudget, sondern ein wildes Belastungspaket für Unternehmer, Eigentümer und Leistungsträger. Während die Wirtschaft seit Jahren unter Rezession, hohen Kosten und sinkender Wettbewerbsfähigkeit leidet, werden nun ausgerechnet jene stärker belastet, die Arbeitsplätze schaffen, investieren und Verantwortung übernehmen. Man greift einmal mehr tief in die Taschen der letzten Leistungsträger: über 40% des gesamten Konsolidierungsvolumens soll von Unternehmen, den Banken und über Bundesbeteiligungen getragen werden.

Kritisch sieht die Freiheitliche Wirtschaft die Einführung einer progressiven Körperschaftsteuer. Wer erfolgreich wirtschaftet und Gewinne erzielt, soll künftig stärker zur Kasse gebeten werden. Gleichzeitig wird der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag eingeschränkt: ein wichtiges Instrument zur Eigenkapitalbildung und Investitionsförderung fällt damit teilweise weg.

Zusätzlich werden die Arbeitsplatzpauschale für Selbständige und die Telearbeitspauschale abgeschafft. Gerade EPUs, Kleinunternehmer und moderne Arbeitsmodelle werden dadurch schlechtergestellt.

Auch die geplante Ausweitung der Dienstgeberbeiträge für ältere Arbeitnehmer sendet das völlig falsche Signal in Zeiten des Fachkräftemangels.

Besonders problematisch ist zudem die weitere Verschärfung der Immobilienertragsteuer. Eigentum wird einmal mehr als Finanzierungsquelle für staatliche Budgetlöcher betrachtet, anstatt Vermögensbildung und Investitionen zu fördern.

Die Freiheitliche Wirtschaft vermisst im gesamten Budget echte Strukturreformen. Weder die überbordende Bürokratie noch die hohen Lohnnebenkosten noch die ausufernden Staatsausgaben werden nachhaltig angegangen. Stattdessen greift die Regierung erneut bei Unternehmen, Eigentümern und Leistungsträgern zu.

„Österreich braucht dringend eine Entlastungs- und Reformoffensive. Dieses Budget geht jedoch den umgekehrten Weg. Wer investiert, Arbeitsplätze schafft und Verantwortung übernimmt, wird stärker belastet, während die notwendigen Reformen des Staatsapparates erneut verschoben werden. Das schwächt den Standort, gefährdet Investitionen und kostet langfristig Wachstum und Wohlstand“, so FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend.

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