• 10.06.2026, 09:58:03
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Wirtschaftsmotor Wald und Holz

Wien (OTS) - 

Anlässlich der Budgetrede von Bundesminister Dr. Markus Marterbauer und der Woche des Waldes macht Mag. Matthias Granitzer, Obmann Waldverband Österreich, auf die Bedeutung von Wald und Holz für den Staat Österreich aufmerksam. „Unser Wald bildet die Grundlage einer der wichtigsten Wertschöpfungsketten Österreichs und verbindet nachhaltige Rohstoffversorgung, aktiven Klimaschutz, industrielle Innovation und regionale Wirtschaftskraft. Die Forst- und Holzwirtschaft zeigt eindrucksvoll, wie ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können“, so Granitzer.

Wald und Holz sichern Wertschöpfung und Steuereinnahmen für Österreich

Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von 26,5 Milliarden Euro und tragen damit 6,23 Prozent zur gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung bei. Berücksichtigt man vor- und nachgelagerte Bereiche, steigt die Bruttowertschöpfung auf 43,1 Milliarden Euro, was mehr als 10 Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung entspricht. „Damit ist jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro unmittelbar oder mittelbar mit dem Rohstoff Holz verbunden“, bringt es Granitzer auf den Punkt. Der Obmann weiter: „Gleichzeitig trägt die Wertschöpfungskette mit 29,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben wesentlich zur Finanzierung öffentlicher Leistungen in Österreich bei. Diese Tatsache sollte vor allem in Zeiten, in denen unseren Finanzminister wohl schon die Ideen ausgehen, wie er das Budget sanieren könnte, entsprechend gewürdigt werden.“

Holznutzung sichert hunderttausende Arbeitsplätze

Die Bedeutung von Wald und Holz zeigt sich auch am Arbeitsmarkt. Rund 245.000 Menschen sind direkt in der Forst- und Holzwirtschaft beschäftigt. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – einschließlich vor- und nachgelagerter Bereiche – werden insgesamt rund 440.000 Arbeitsplätze gesichert. „Hervorzuheben ist auch die hohe regionale Verankerung der Branche. Ein großer Teil der Wertschöpfung entsteht in ländlichen Regionen und stärkt dort Betriebe, Gemeinden und regionale Wirtschaftskreisläufe“, gibt Granitzer zu bedenken.

„In einer Zeit zunehmender geopolitischer Unsicherheiten stärken regionale Wertschöpfungsketten die Rohstoffsouveränität, die Versorgungssicherheit und die wirtschaftliche Resilienz Europas. Holz ist für Europa und Österreich ein strategischer Rohstoff. Dessen nachhaltige Nutzung darf nicht durch Gesetze wie der Entwaldungsverordnung und der Wiederherstellungsverordnung beschränkt werden. Hier braucht es umsetzbare, pragmatische Lösungen, die den Produktionsstandort Österreich nicht sinnlos schwächen. Denn dies würde auch die Steuerleistung der Branche schmälern“, so Obmann Granitzer abschließend.

Rückfragen & Kontakt

Obmann Mag. Matthias Granitzer
[email protected]

DI Martin Höbarth
Geschäftsführer Waldverband Österreich
Telefon: +43 1 53441 8592
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.waldverband.at

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