- 10.06.2026, 09:03:02
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Nachhaltigkeit spart Milliarden: Was Österreich gewinnt, wenn Essen umfassend bewertet wird
Über 100 Expert:innen sehen Forschungsbedarf: Nachhaltige Ernährung spart Milliarden, ohne dass Lebensmittel teurer werden. Sie fordern ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum.
- Nachhaltigkeit spart Geld: Regionale Kreisläufe, biologische Bewirtschaftung, weniger Lebensmittelverschwendung und ernährungsempfehlungskonforme öffentliche Beschaffung können Milliarden einsparen
- Mehr Versorgungssicherheit: Nachhaltige Systeme reduzieren Abhängigkeiten von Importen, fossilen Betriebsmitteln und volatilen Weltmärkten
- Kostenwahrheit als Hebel: Wer die realen Kosten sichtbar macht, erkennt: Nachhaltige Landwirtschaft ist langfristig volkswirtschaftlich günstiger als das Festhalten an ineffizienten Strukturen
- Klare Forderung: Österreich braucht ein parteiunabhängiges, interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Sustainable Food Systems
Breite Unterstützung: Über 100 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft, Verwaltung und öffentlicher Beschaffung brachten sich bei den Erkenntnissen ein
Was kostet uns unser Ernährungssystem wirklich? Mehr als gedacht – aber weniger als nötig, wenn wir es klüger gestalten. Ein einjähriger, österreichweiter Analyseprozess zeigt: Die Umstellung auf ein nachhaltiges Ernährungssystem spart den Steuerzahler:innen und der Allgemeinheit Milliarden, ohne dass Lebensmittel teurer werden. Prof. Dr. Sigrid Stagl (WU Wien) und Barbara Holzer (Zukunft:Essen) legen gemeinsam mit über hundert führenden Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft, Verwaltung und öffentlicher Beschaffung die Ergebnisse vor. Ihre zentrale Botschaft: Nachhaltigkeit ist kein Luxus, sie ist das wirksamste Sparprogramm, das Österreich zur Verfügung steht, und die Voraussetzung für Versorgungssicherheit und Krisenresilienz. Die Zeit drängt: Mit den laufenden Anpassungen der nationalen GAP-Umsetzung entscheidet sich, ob Österreich dieses Potenzial nutzt. „Das Geld liegt auf dem Tisch. Die Frage ist, ob wir es im Rahmen der Agrarpolitik jetzt endlich heben oder weiterhin ein System finanzieren, das hohe Folgekosten produziert", so die Ökonomin Sigrid Stagl, WU Wien.
Weitere Informationen, die Studienergebnisse und den offenen Brief finden Sie hier:
https://zukunft-essen.at/presse/
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