• 09.06.2026, 14:35:05
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Grüne Margareten: Lebenswerte Grätzl für alle statt Betonpolitik für wenige

Rüdigergasse: Rot-blaue Blockadeachse stellt sich gegen mehr Grün, mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität

Wien (OTS) - 

Am 16. Juni entscheidet die Bezirksvertretung Margareten über die Finanzierung der Umgestaltung der Rüdigergasse. Die SPÖ hat bereits angekündigt, dagegen zu stimmen – und bildet damit gemeinsam mit der FPÖ eine rot-blaue Blockadeachse gegen ein Projekt, das mehr Grün, mehr Schatten, breitere Gehsteige, weniger Durchzugsverkehr und mehr Lebensqualität für die Menschen im Grätzl bringt.

„Die Rüdigergasse zeigt sehr deutlich, worum es in Margareten geht: Wollen wir Straßen weiterhin vor allem als Abstellflächen und Durchzugsrouten denken – oder schaffen wir endlich mehr Platz für Menschen, die hier leben, zu Fuß unterwegs sind, Kinderwagen schieben, mit dem Rollstuhl fahren oder im Sommer Schatten brauchen? Wir Grüne stehen für lebenswerte Grätzl für alle. Dass sich SPÖ und FPÖ hier zu einer Blockadeachse zusammenschließen, ist ein Rückfall in eine Politik, die den Bedürfnissen der Menschen im Grätzl nicht gerecht wird“, sagt Julia Fritz, Klubobfrau der Grünen Margareten.
Die Rüdigergasse ist heute eng, stark versiegelt und vom Verkehr geprägt. Gehsteige sind an vielen Stellen zu schmal, gerade für Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl. Gleichzeitig gibt es wenig Grün, kaum Schatten und eine hohe Hitzebelastung. Mit der geplanten Umgestaltung soll die Rüdigergasse zur Wohnstraße werden: mit mehr Aufenthaltsqualität, breiteren Gehsteigen, neuen Bäumen, Hochstammsträuchern, Verkehrsberuhigung und Radfahren in beide Richtungen.
„Das ist kein Luxusprojekt, sondern eine dringend notwendige Verbesserung im Alltag der Menschen. Wer im Sommer durch die Rüdigergasse geht, spürt sofort, wie sehr hier Grün und Schatten fehlen. Wer mit Kindern, Einkaufstaschen oder Rollstuhl unterwegs ist, merkt, wie eng die Gehsteige sind. Genau dafür machen wir Politik: für sichere, faire und lebenswerte Straßen“, so Fritz.

Anliegen der Bürger:innen eingearbeitet

Die Grundlagen für das Projekt wurden bereits vor mehreren Jahren erarbeitet. Die Wünsche und Anliegen der Anrainer:innen sind in die Planung eingeflossen. Darüber hinaus fand Anfang Mai eine Informationsveranstaltung statt, bei der offene Fragen und konkrete Problemstellungen diskutiert wurden. Mehrere dabei angesprochene Punkte konnten in der weiteren Planung berücksichtigt und gelöst werden. „Wir haben zugehört und Verbesserungen vorgenommen. Beteiligung bedeutet nicht, Planungen endlos hinauszuschieben, sondern Anliegen ernst zu nehmen und Lösungen zu finden. Genau das ist passiert“, sagt Herbert Panek, Bezirksrat der Grünen Margareten und Vorsitzender des Bauausschusses.
Die geplante Umgestaltung umfasst unter anderem acht neue Bäume, zehn Hochstammsträucher, breitere Gehsteige, eine neue Verkehrsorganisation zur Reduktion des Durchzugsverkehrs sowie Anpassungen bei Beleuchtung und Straßenraum. „Öffentlicher Raum ist begrenzt. Gerade deshalb müssen wir ihn fair verteilen. Die Rüdigergasse soll künftig nicht länger eine enge, überhitzte Durchfahrtsgasse sein, sondern ein Stück Nachbarschaft: sicherer, grüner und angenehmer für alle, die hier wohnen und unterwegs sind“, sagt Panek.
Für die Grünen ist die Entscheidung am 16. Juni daher richtungsweisend. „Es geht nicht nur um eine einzelne Gasse. Es geht darum, ob Margareten den öffentlichen Raum mutig weiterentwickelt – oder ob eine rot-blaue Blockadeachse jede Verbesserung verhindert, sobald einige Stellplätze betroffen sind. SPÖ und FPÖ stellen sich damit gegen mehr Grün, mehr Schatten und mehr Sicherheit im Grätzl. Wir stehen klar auf der Seite der Menschen, die hier leben: für mehr Lebensqualität und eine klimafitte Zukunft für Margareten“, so Fritz abschließend.

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