- 09.06.2026, 13:00:32
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Mobilitätsminister Hanke unterschreibt EU-Deklaration: „Automatisiertes Fahren wird die Mobilität der Zukunft maßgeblich prägen“
Österreich unterstützt europäische Initiative für grenzüberschreitende Pilotgebiete und automatisierte Fahrzeuge – Mobilitätsminister betont Bedeutung für Standort und Zukunft
Im Rahmen des gestrigen Treffens des Rates für Verkehr, Telekommunikation und Energie (TTE) haben mehr als zehn EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, Ungarn und Tschechien, eine gemeinsame Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des autonomen Fahrens in Europa unterzeichnet. Ziel der Initiative ist es, grenzüberschreitende Pilotgebiete für automatisierte Fahrzeuge aufzubauen und die Voraussetzungen für deren europaweit harmonisierten Einsatz zu schaffen.
Europa schafft gemeinsame Grundlagen für autonomes Fahren
Die Deklaration stellt einen Meilenstein auf dem Weg zu einer vernetzten und zukunftsorientierten Mobilität dar. Sie schafft einen Rahmen für die engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten bei der Harmonisierung von Genehmigungs- und Zulassungsverfahren, der Zusammenarbeit technischer Systeme sowie der koordinierten Einführung automatisierter Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr, in der Logistik und im Güterverkehr.
Automatisiertes Fahren zählt zu den zentralen Schwerpunkten des Mobilitätsministeriums. Die europäische Initiative stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Europa und leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
„Automatisiertes Fahren wird die Mobilität der Zukunft maßgeblich prägen. Mit der heutigen Deklaration setzen wir ein starkes europäisches Signal für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und sichere Mobilität. Gerade bei grenzüberschreitenden Anwendungen braucht es gemeinsame Standards und ein abgestimmtes Vorgehen. Österreich bringt sich aktiv in diesen Prozess ein und gestaltet die Zukunft der Mobilität in Europa mit“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.
Von der Erprobung zur breiten Anwendung
Im Rahmen der Initiative werden nun zwei Arbeitsstränge gestartet: Einerseits sollen gemeinsame Grundsätze und Mindestkriterien für den Zugang zu den Pilotgebieten entwickelt werden. Andererseits soll die praktische Umsetzung automatisierter Mobilitätslösungen – etwa bei Planung, Finanzierung, Beschaffung und Integration in bestehende Verkehrssysteme – zwischen Mitgliedstaaten, Regionen und Städten koordiniert werden.
Zusätzliche Impulse setzt die Europäische Kommission mit einer vorgesehenen Förderung von 20 Millionen Euro für digitale Infrastruktur im Bereich des autonomen Fahrens im Rahmen der Connecting Europe Facility 2026.
Gipfel im Herbst für gemeinsamen Weg
Ein weiterer Höhepunkt folgt bereits im Herbst: Mobilitätsminister Hanke lädt zu einem Gipfel aller Schlüsselakteure aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft, um gemeinsame Roadmaps für die weitere Entwicklung, unter anderem den gesetzlichen Rahmen, abzustimmen. So sollen Kräfte bestmöglich gebündelt und weitere Schritte festgelegt werden.
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BM für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Carina Novy
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