- 09.06.2026, 09:17:32
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Josef Hager als Bundesobmann-Stellvertreter der Pendlerinitiative Austria wiedergewählt
Erfolge für Pendlerinnen und Pendler fortsetzen
Die Pendlerinitiative Austria hat Josef Hager erneut zum Bundesobmann-Stellvertreter gewählt. Er steht damit künftig an der Seite des neuen Bundesobmanns Walter Semlitsch. Mit der Wahl des neuen Führungsteams setzt die Pendlerinitiative Austria weiterhin auf eine starke Interessenvertretung für Pendlerinnen und Pendler in Österreich.
Hager bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte die Bedeutung einer klaren Stimme für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich auf das Pendeln angewiesen sind. Besonders die aktuelle Diskussion rund um das Pendlerpauschale zeige, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für Berufspendlerinnen und Berufspendler seien. „Das Pendlerpauschale bleibt ein unverzichtbarer Ausgleich für Menschen, die täglich oft weite Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen. Gerade Niederösterreich profitiert davon massiv – rund 28 Prozent der gesamten Mittel des Pendlerpauschales fließen nach Niederösterreich. Das zeigt deutlich, wie wichtig diese Unterstützung für unser Flächenbundesland ist“, so Josef Hager.
Als wichtigen Erfolg für Niederösterreich bezeichnete Hager zudem, dass das Regionsticket und das Metropolregionsticket nun auch direkt in Niederösterreich erhältlich sind. „Es war für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nur schwer nachvollziehbar, dass sie für den persönlichen Erwerb ihres NÖ-Tickets vielfach nach Wien fahren mussten. Ich habe Verkehrslandesrat Udo Landbauer daher aufgefordert, hier rasch eine praktikable Lösung zu schaffen. Umso wichtiger ist es, dass die Tickets nun auch direkt in Niederösterreich erhältlich sind“, betonte Hager.
Auch die geplante Stammstreckensperre in Wien sieht Hager als große Herausforderung für tausende Pendlerinnen und Pendler. „Die Modernisierung der Wiener Stammstrecke ist zweifellos notwendig und ein wichtiger Schritt für einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr in der Zukunft. Gleichzeitig darf die Belastung für Pendlerinnen und Pendler während der Bauphase nicht unterschätzt werden. Es braucht frühzeitige Kommunikation, funktionierende Ersatzangebote und ein klares politisches Bekenntnis, die Menschen in dieser Übergangsphase bestmöglich zu unterstützen. Wenn die Ausweichmöglichkeiten nicht funktionieren, droht vielen Pendlerinnen und Pendlern ein tägliches Verkehrschaos“, warnt Hager.
Bundesobmann-Stellvertreter Josef Hager kündigte abschließend an, sich weiterhin mit Nachdruck für leistbare Mobilität, verlässliche Verkehrsverbindungen und faire steuerliche Rahmenbedingungen für Pendlerinnen und Pendler einzusetzen.
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