- 07.06.2026, 08:31:02
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SP-Hanel-Torsch/Hanke/Novak: Lohntransparenz schafft Gerechtigkeit
SPÖ-Frauen Wien fordern rasche Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie für faire Bezahlung, Gleichstellung und wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen
Die Wiener SPÖ Frauen begrüßen den Vorstoß zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie als wichtigen Schritt im Kampf gegen die anhaltende Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern und hoffen auf eine rasche Einigung und Umsetzung.
„Wir stehen klar auf der Seite der Frauen. Die geplanten Regelungen schaffen mehr Transparenz bei Gehältern und sind ein entscheidendes Instrument auf dem Weg zu echter Gleichstellung am Arbeitsmarkt“, betont die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Marina Hanke.
Gleicher Lohn braucht klare Regeln
Lohntransparenz ist kein Selbstzweck. Sie ist ein wirksames Instrument gegen Diskriminierung und ein wichtiger Hebel für mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. Wer Gleichstellung ernst meint, muss auch für faire Bezahlung sorgen. Frauen in Österreich verdienen nach wie vor weniger als Männer. Die Gründe dafür sind vielfältig: traditionelle Rollenbilder, Teilzeitbeschäftigung aufgrund von Betreuungsarbeit, aber auch strukturelle Benachteiligungen und mangelnde Transparenz bei Gehältern. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie setzt genau an diesem Punkt an und schafft die Voraussetzungen, um bestehende Ungleichheiten sichtbar zu machen und wirksam zu bekämpfen.
„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit klingt selbstverständlich, ist es aber noch immer nicht. Frauen verdienen in Österreich nach wie vor weniger als Männer. Solange Frauen nicht wissen, wie ihre Arbeit im Vergleich zu jener ihrer Kollegen bewertet und bezahlt wird, bleibt Lohngerechtigkeit schwer durchsetzbar. Schluss damit – wir fordern Lohntransparenz jetzt!“, so Hanke.
Hanel-Torsch: Fairness darf keine Frage von Goodwill sein
Die Wiener Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch unterstreicht die Bedeutung der Entgelttransparenzrichtlinie: „Fortschritt muss immer gegen Widerstände erkämpft werden. Das war bei allen Errungenschaften der Vergangenheit so und ist auch heute auf dem Weg zu mehr Fairness und Gerechtigkeit nach wie vor der Fall. Deshalb ist eine Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie, die tatsächlich für mehr Lohntransparenz und Fairness auf dem Arbeitsmarkt sorgt, so entscheidend. Denn Lohntransparenz soll nicht nach Gutdünken oder nur für manche umgesetzt werden, sondern als Anspruch für alle gelten. Es ist die Maßnahme, die Frauen entscheidend hilft beim Kampf für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Denn wenn bekannt ist, was Kollegen für die gleiche Arbeit verdienen, stärkt das Frauen, zu ihrem Recht zu kommen. Das ist ein längst überfälliges Gebot der Fairness und der Gleichberechtigung“, so Hanel-Torsch.
Novak: Gleichstellung stärkt auch den Wirtschaftsstandort
Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak betont: „Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie ist ein wichtiger Schritt für mehr Lohntransparenz, aber auch für mehr Rechtsklarheit, Fairness und Gleichstellung. Wer hier Zurückhaltung fordert, verlangt auch Zurückhaltung beim Schutz vor struktureller Benachteiligung. Für uns ist klar: Gleichstellung ist keine übererfüllte Norm. Sie ist Ausdruck eines demokratischen Gleichheitsversprechens. Wer Talente fair entlohnt, stärkt Vertrauen, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft unseres Standorts.“
EU-Entgelttransparenzrichtlinie jetzt umsetzen
Für die Wiener SPÖ Frauen steht fest: Gleiche Arbeit muss auch gleich bezahlt werden. Frauen verdienen keine leeren Versprechen, sondern faire Löhne und echte Chancengleichheit. Lohntransparenz ist der Schlüssel, um Ungleichheit sichtbar zu machen und wirksam zu bekämpfen.
„Wer Gleichstellung ernst meint, muss auch für faire Bezahlung sorgen. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie muss jetzt rasch und ambitioniert in nationales Recht umgesetzt werden. Nur so können gleiche Chancen und gleiche Bezahlung endlich Realität werden“, so Hanke abschließend.
Rückfragen und Kontakt:
SPÖ-Frauen Wien
Telefon: 01 53427 231
E-Mail: [email protected]
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