• 05.06.2026, 10:10:33
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Ahmad/Jens: Fairnesswochen am Donaukanal – Rücksichtsvolles Miteinander hat wieder Saison!

Fairnesswochen gehen 2026 weiter: mit besser sichtbaren Markierungen, Aktionen vor Ort und Gesprächen

Wien (OTS) - 

Der Donaukanal ist einer der beliebtesten Bewegungs- und Erholungsräume Wiens. Gerade in der warmen Jahreszeit treffen hier viele unterschiedliche Nutzungen aufeinander: Menschen gehen spazieren, laufen, fahren Rad, verweilen am Wasser oder nutzen den Raum als täglichen Weg. Damit dieses Nebeneinander gut funktioniert, setzt die Fairnesszone am Donaukanal auf mehr Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und klare Orientierung im öffentlichen Raum.

Im Vorjahr machten der 9. Wiener Gemeindebezirk und die Mobilitätsagentur Wien gemeinsam mit Partner*innen mit Aktionen und Gesprächen auf faires Verhalten aufmerksam. Die Rückmeldungen waren deutlich positiv: Rund 90 Prozent der befragten Personen waren überzeugt, dass bewusstseinsbildende Maßnahmen wie die Fairnesswochen zu einem besseren Miteinander beitragen. Gleichzeitig wurden konkrete Verbesserungswünsche genannt, etwa deutlichere Markierungen und klarere Hinweise an stark frequentierten Punkten. Diese Rückmeldungen wurden aufgegriffen. 2026 wird die Fairnesszone sichtbarer, lebendiger und mit weiteren Aktionen vor Ort begleitet.

„Nach den positiven Rückmeldungen im letzten Jahr haben wir beschlossen, die Fairnesswochen fortzuführen. Wir haben gelernt: Fairness braucht immer wieder eine Erinnerung, damit sie über den Winter nicht in Vergessenheit gerät. Besonders schön ist zu sehen, wie gut die Fairnesswochen angenommen werden und wie viele Akteur*innen engagiert mitmachen“, erklärt Saya Ahmad, die Bezirksvorsteherin am Alsergrund.

„Wir haben viele intensive Gespräche mit den Dienststellen geführt. Es freut uns, dass heuer nicht nur die Markierungen zur Fairnesszone deutlich besser sichtbar sind, sondern auch großflächige Markierungen an besonders stark frequentierten und wichtigen Stellen umgesetzt werden“, unterstreicht Christian Sapetschnig, Stellvertreter der Bezirksvorsteherin.

„Mir ist besonders wichtig, dass der Umgang zwischen Zu-Fuß-Gehenden und Radfahrenden empathisch und freundlich stattfindet und keine Person Angst haben muss. Deshalb unterstützen wir seitens der Mobilitätsagentur Wien auch heuer die Fairnesswochen mit zahlreichen Aktionen, um die Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen“, so Petra Jens, Fußgänger*innenbeauftragte der Stadt Wien.

„Der Donaukanal ist ein Gratis Fitness Center für die Menschen. Genau deshalb braucht es dort auch Regeln für ein gutes Miteinander. Die Dialogpartner*innen übernehmen eine vermittelnde Rolle und machen Rücksichtnahme als gemeinsames Anliegen sichtbar“, sagt Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer Rosinak, deren Büro für die Konzeption und die Umsetzung der Fairnesswochen gemeinsam mit vielen Kooperationspartner*innen verantwortlich ist.

Die Fairnesswochen bringen Bewegung, Begegnung und Beteiligung an den Donaukanal. Das Programm lädt Menschen aller Generationen zum Mitmachen, Ausprobieren und Mitdenken ein. Ein besonderes Element sind die Dialogpartner*innen, die mit Passant*innen ins Gespräch kommen: Was bedeutet Fairness im öffentlichen Raum? Was funktioniert gut? Was sollte sich ändern? Diese Fragen regen zum gemeinsamen Nachdenken an und machen sichtbar, dass ein lebendiger Freizeit und Erholungsraum nur durch gegenseitige Rücksichtnahme gut funktioniert.

Kooperation und Information

Die Umsetzung der Fairnesswochen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit JUVIVO 09, BRG9 Erich Fried Realgymnasium, Austria Guides for Future, PULSE Running, Geht.Doch, Schwimmverein Donaukanal, dem Grätzllabor Alsergrund, der STADTpsychologie, der Mobilitätsagentur Wien und der Bezirksvorstehung Alsergrund.

Das vollständige Programm und laufend aktuelle Informationen: www.wienzufuss.at/event/fairnesswochen

Rückfragen & Kontakt

Bezirksvorstehung Alsergrund
Stefanie Berger, BSc MSc
Telefon: +43 1 4000 09123; +43 676 8118 09123
E-Mail: [email protected]

Mobilitätsagentur Wien
Georg Brockmeyer
Telefon: +43 1 4000 49908, +43 676 8118 49908
E-Mail: [email protected]

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