• 03.06.2026, 13:01:32
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Vernissage im ORF Vorarlberg: „Der große Komfort“

Bildhauer Mathias Garnitschnig präsentiert Sitzskulptur im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg

Wien (OTS) - 

Mit der Ausstellung „Der große Komfort“ des Vorarlberger Künstlers Mathias Garnitschnig wird das ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn erneut zur Ausstellungsfläche für Vorarlberger Gegenwartskunst. Am Abend des 2. Juni 2026 eröffneten ORF-Landesdirektor Markus Klement und Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink gemeinsam die neue Schau. Anschließend sprach Kulturkoordinatorin Jasmin Ölz vom ORF Vorarlberg mit Mathias Garnitschnig über seine Arbeit im Beisein von Künstler Marbod Fritsch, Kurator der Reihe „Kunst im Funkhaus“. DJ Gerry sorgte für stimmigen Sound zur Eröffnung.

Auseinandersetzung mit Designklassiker

Mathias Garnitschnig (geboren 1979 in Bregenz) studierte Bildhauerei bei Erwin Wurm und Gerda Fassel an der Universität für angewandte Kunst in Wien. In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich mit der Beziehung zwischen Körper, Objekt und Raum sowie mit der Frage, wie gestaltete Dinge unsere Wahrnehmung beeinflussen. Die Skulptur, die er für den ORF Vorarlberg entworfen hat, sieht aus wie ein Sitzmöbel, fordert aber unsere Vorstellungen von Komfort und Behaglichkeit heraus. Sein Sitzmöbel ist eine Auseinandersetzung mit dem berühmten Luxussessel LC2 von Le Corbusier, dessen sichtbares Stahlrohr-Tragegerüst und Würfelform vor knapp 100 Jahren eine Designrevolution darstellten und der für würdevollen Komfort steht. Garnitschnigs darauf Bezug nehmende Sitzskulptur hingegen ist eine Irritation: Zum einen steht der Sessel auf einem Podest, zum anderen ist er auch alles andere als bequem. In ironischer Auseinandersetzung stellt sich die Frage: Wir hätten es gerne sorglos-komfortabel – aber können wir es uns heute noch leisten, uns bequem einzurichten?

International ausstellender Künstler

Seit 2007 ist Mathias Garnitschnig kontinuierlich in Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, unter anderem in Wien, Dornbirn, Stuttgart und Dubai. Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Kahnweiler-Preis für Bildhauerei, das Sussmann-Stipendium sowie den Anerkennungspreis des Landes Vorarlberg.

Die Ausstellung ist bis 30. August 2026 täglich im Foyer vom ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn zu sehen.

Rund hundert Gäste bei Ausstellungseröffnung

Bei der Vernissage waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kulturvermittlung sowie Galeristinnen und Galeristen anwesend, neben Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink u.a. auch Cenk Doğan (Landtagsabgeordneter und Kulturstadtrat Bludenz), Valentin Sottopietra (Kulturstadtrat Dornbirn), Gerald Mair (Geschäftsführer Symphonieorchester Vorarlberg), Ellen Tiefenbacher (vorarlberg museum), Thomas Häusle (Direktor Kunstraum Dornbirn), Dagmar Ullmann-Bautz (anarttheater), Elke und Herbert Alber (Galerie Arthouse), Belinda Boch (Galerie c.art), Margot Prax (Galerie.Z), Lisi Hämmerle (Galerie Lisi Hämmerle), Vincent Abbrederis (ehemaliger Geschäftsleiter des WUK Werkstätten- und Kulturhaus Wien) und Johannes Inama (Leiter Küefer-Martis-Huus Ruggell im Fürstentum Liechtenstein).

Unter den Gästen fanden sich auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus Vorarlberg wie Gerold Tagwerker, Uta Belina Waeger, Valentin Hämmerle, Gernot Riedmann, Edith Hofer, Dominik Buder und Janine Maria Schneider, Schauspieler Luzian Hirzel vom Ensemble des Vorarlberger Landestheaters, Regisseur und Schauspieler Walter Küng sowie Architektin Marina Hämmerle.

Weiters mit dabei waren Angelika Simma-Wallinger (Chefredakteurin ORF Vorarlberg), Sonja Mohr (Finanzen & Controlling ORF Vorarlberg), Sebastian Vetter (NEUE Vorarlberger Tageszeitung), Markus Hämmerle (Stickerei Hämmerle & Vogel), Susanne und Gero Riedmann (Hajek Riedmann Projekt GmbH), Dieter Heidegger (MShh – Marketing Support) sowie Uli Zumtobel und Franz Wölfler (Modehaus Zumtobel).

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