- 03.06.2026, 12:39:32
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FPÖ - Schütz: Patientenanwalt bestätigt dramatisches Versagen von Hacker und Wiener Gesundheitspolitik
"Der aktuelle Bericht des Wiener Patientenanwalts ist eine vernichtende Bilanz für die Gesundheitspolitik von SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und den Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV). Die von Gerhard Jelinek aufgezeigten Missstände bestätigen exakt jene Probleme, vor denen die FPÖ Wien seit Jahren warnt", erklärt die Gesundheitssprecherin der FPÖ Wien, LAbg. Angela Schütz.
Wenn selbst der Patientenanwalt von zu wenigen Kassenärzten, langen Wartezeiten und einer zunehmenden Zweiklassenmedizin spricht, ist das ein alarmierendes Zeugnis für die Wiener Gesundheitspolitik. "Immer mehr Patienten werden ins teure Wahlarztsystem gedrängt, weil sie im Kassensystem keine zeitgerechte Versorgung mehr erhalten. Das ist das Ergebnis jahrelanger Fehlentwicklungen unter Hacker."
Auch die anhaltenden Probleme in den Wiener Spitälern sind hausgemacht. Personalmangel, überfüllte Ambulanzen und verschobene Operationen prägen den Alltag vieler Patienten. "Der WIGEV kommt seit Jahren nicht aus der Krise. Statt die strukturellen Probleme zu lösen, betreibt die Stadtregierung reine Symptombekämpfung."
Besonders bezeichnend ist die Kritik des Patientenanwalts an der Situation der Gastpatienten. "Wenn geplante Eingriffe regelmäßig verschoben werden und von einem 'einfach keinen Zustand' die Rede ist, dann zeigt das das ganze Ausmaß des gesundheitspolitischen Versagens in Wien." Schütz fordert daher einen umfassenden Ausbau der Kassenarztstellen, eine echte Personaloffensive in den Wiener Spitälern und Pflegeeinrichtungen sowie eine grundlegende Reform des Wiener Gesundheitsverbundes.
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