• 03.06.2026, 11:12:32
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FPÖ - Mariahilf: Jedmayer-Runde erneut als Bürger-Verhöhnung entlarvt

FPÖ kritisiert Scheinmaßnahmen der Stadt Wien und fordert Verlagerung des Jedmayer an den Stadtrand

Wien (OTS) - 

Die jüngst abgehaltene Informations- und Dialogveranstaltung rund um das Jedmayer-Haus hat nach Ansicht der FPÖ Mariahilf einmal mehr gezeigt, dass die Stadt Wien weder den Willen noch den Mut besitzt, die massiven Probleme für die Anrainer endlich ernsthaft anzugehen. Anstatt einer offenen Diskussion mit den politisch Verantwortlichen wurden die Anrainer mit einem Stationsbetrieb abgespeist, bei dem Sozialarbeiter, Projektverantwortliche, Polizei und Vertreter der Stadt Wien Rede und Antwort stehen sollten. Eine echte Debatte über die Zukunft des Standorts sei jedoch bewusst vermieden worden.
„Die erneute Jedmayer-Versammlung war nichts als eine Farce. Offenbar wollte man verhindern, dass die SPÖ in die Verlegenheit kommt, sich kritischen Fragen der Bürger stellen zu müssen. Stattdessen gab es ein lautes, wirres Durcheinander ohne Konzept und ohne klare Verantwortlichkeiten“, kritisiert Lukas Korp, Klubobmann der FPÖ Mariahilf. Besonders scharf fällt seine Kritik am von der Stadt präsentierten Maßnahmenpaket aus. „Das Maßnahmenpaket rund ums Jedmayer ist eine Farce. Seit 15 Jahren werden Anrainer gefrotzelt und hingehalten. Statt endlich dem Ganzen ein Ende zu setzen und das Jedmayer aus dem dicht besiedelten Wohngebiet an einen geeigneten Standort am Stadtrand zu verlegen, werden nun noch mehr Sozialarbeiter eingesetzt, die auf Kosten der Steuerzahler durch die Gegend spazieren gehen."
Auch Landtagsabgeordneter Leo Lugner übt deutliche Kritik an der Wiener Stadtregierung: „Handerlhalten mit Junkies lautet offenbar das große Konzept der SPÖ Wien. Während die Anrainer mit Drogenhandel, Vermüllung, aggressivem Verhalten und einem massiven Verlust an Lebensqualität leben müssen, setzt die Stadt weiterhin auf Symbolpolitik statt auf wirksame Maßnahmen. Suchtkoordinator Ewald Lochner ist handlungsunfähig und agiert orientierungsloser als manche Suchtabhängige. Die Menschen in Mariahilf erwarten sich keine weiteren Gesprächskreise, Informationsstände oder PR-Veranstaltungen, sondern endlich wirksame Maßnahmen. Die FPÖ Mariahilf wird weiterhin an der Seite der Anrainer stehen und sich für eine nachhaltige Lösung der Probleme rund um das Jedmayer einsetzen."

Für die FPÖ steht fest: Die Sicherheit und Lebensqualität der Bürger müssen Vorrang vor den gescheiterten Experimenten der Wiener SPÖ haben.

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