- 03.06.2026, 10:18:32
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„Unsere Zukunft: Not for Sale“ – Junge Generation in der SPÖ stellt sich gegen Teuerung und fordert Maßnahmen für leistbares Leben
Junge Generation fordert leistbares Wohnen, faire Lebensmittelpreise, gerechte Energieversorgung und eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen statt weiterer Kürzungen
„Wer jung ist, zahlt drauf. Während Energiekonzerne, Lebensmittelhandel und Immobilienspekulanten von der Teuerung profitieren, trifft sie junge Menschen besonders hart", betont Michael Kögl, Bundesvorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ. „Unsere Zukunft steht nicht zum Verkauf – wir stehen für ein leistbares Leben statt Teuerung und werden nicht aufhören, dafür zu kämpfen.“ Kögl betont: „Mit unserer Kampagne ‚Unsere Zukunft: Not for Sale' bündeln wir unsere Forderungen für ein leistbares Leben statt dauernder Belastung." ****
Beim Wohnen sei die Lage drastisch. „Wer heute ausziehen will, trifft auf einen Markt, der gegen ihn arbeitet“, so Franziska König, stellvertretende Bundesvorsitzende. Deswegen fordert die JG das 5x5-Wohnmodell: fünf Jahre leistbares Wohnen um maximal fünf Euro pro Quadratmeter für alle 18- bis 30-Jährigen, plus eine Leerstandsabgabe, die Immobilienspekulanten das Geschäft vereitelt, „denn ein eigenes Zuhause darf kein Luxus sein“, so König.
Bei Lebensmitteln sei die Lage ähnlich. „In Österreich zahlen Menschen für viele Produkte spürbar mehr als in Nachbarländern, selbst wenn sie hier produziert wurden“, so König. „Shrinkflation, Österreich-Aufschlag, versteckte Preiserhöhungen: Solche Praktiken gehören verboten.“ Bei der Energie fordert die JG eine soziale Preisgarantie für den Grundbedarf sowie eine gerechtere Verteilung der Netzkosten. „Derzeit zahlen Haushalte die Hauptlast, während große Energieunternehmen kaum etwas beitragen.“ Beim Klimaticket brauche es endlich einen niedrigeren Preis und grenzüberschreitenden Regionalverkehr.
Die JG fordert eine Erbschaftssteuer auf Millionenvermögen und eine progressive Kapitalertragsteuer sowie weitere vermögensbezogene Steuern, damit Sozialleistungen, Bildung, Infrastruktur und leistbares Wohnen dauerhaft finanziert werden können. „Vermögensbezogene Steuern sind nicht nur eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit, sondern auch der Schlüssel zu gerechter Verteilung, sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Ausgleich. Wer arbeitet, soll nicht der Dumme sein: Durch die hohe Besteuerung von Arbeit im Vergleich zu Vermögen ist aber genau das der Fall“, so Kögl.
Gerade jetzt – im Vorfeld des Budgetbeschlusses für die kommenden zwei Jahre – wäre das besonders wichtig und mit Blick auf andere europäische Länder längst überfällig. Aktuell scheitern diese aber an ÖVP und NEOS, die mit ihrem kategorischen Nein zu vermögensbezogenen Steuern gute Lösungen für die Mehrheit der Menschen in Österreich verhindern. Anstatt endlich hohe Vermögen und Krisengewinner fair zu besteuern, werden gute Lösungen für die Mehrheit der Menschen verhindert. Das müsste nicht sein, es bräuchte nur die richtigen Prioritäten. „Wer viel hat, soll auch viel beitragen“, so Kögl.
„Die Gen Z verdient inflationsbereinigt weniger als Generationen vor ihnen, während Mieten, Lebensmittelpreise und Energiekosten immer weiter steigen. Viele wissen längst nicht mehr, ob sie sich irgendwann überhaupt ein eigenständiges Leben leisten können. Daher braucht es eine Politik, die soziale Sicherheit schafft“, betont Jasmina Malkoč, Landesvorsitzende der Jungen Generation Wien. „Gerade junge Menschen brauchen eine Politik, die Hoffnung gibt, Zukunft gestaltet und Aufstieg ermöglicht – statt Zukunftsängste zu verstärken.“
Besonders zynisch sei vor diesem Hintergrund, dass jungen Menschen gleichzeitig von Familienministerin Bauer geraten wird, beim Kinderkriegen einfach mehr auf ihr Bauchgefühl zu hören: „Wer sich Wohnen, Bildung und ein stabiles Leben immer schwerer leisten kann, braucht keine schlechten Ratschläge von der Familienministerin, sondern politische Antworten. Wien zeigt seit Jahrzehnten, dass öffentliche Daseinsvorsorge, leistbares Wohnen und Investitionen in Bildung funktionieren. Genau das muss Vorbild sein, nicht Kürzungen auf Kosten der nächsten Generation“, so Malkoč.
Weitere Informationen zur Kampagne gibt es auf https://jg.spoe.at/unsere-zukunft-not-for-sale und auf den Social-Media-Kanälen der Jungen Generation unter @jgspoe.
Fotos: https://flic.kr/s/aHBqjCUXSs
(Schluss) bj
Rückfragehinweis:
Gloria Seidl
Bundessekretärin - Junge Generation in der SPÖ
Löwelstraße 18 - 1010 Wien
0699/13177764
[email protected]
Rückfragen & Kontakt
SPÖ-Bundesorganisation/Pressedienst
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