- 02.06.2026, 16:03:02
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Equal Racing Day: Wie Equal Play den Motorsport neu denkt
Mit dem Equal Racing Day, der am 1.6.2026 am Red Bull Ring über die Bühne und Rennstrecke ging, erweiterte die Initiative Equal Play von win2day und den Österreichischen Lotterien ihren Fokus erstmals gezielt auf den Motorsport.
Mit dem Equal Play Day setzen win2day und die Österreichischen Lotterien bereits seit 2024 ein starkes Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit im Frauensport in Österreich. Die Initiative macht auf strukturelle Benachteiligungen aufmerksam und zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Frauen im Sport die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Der Grund dafür ist klar: Kaum eine Sportart ist bis heute so männlich geprägt wie der Motorsport. Frauen sind im Spitzenbereich weiterhin massiv unterrepräsentiert, Sichtbarkeit fehlt ebenso wie strukturelle Fördermodelle und klare Entwicklungspfade. Genau hier setzt Equal Play an.
„Mit Equal Play wollen wir nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern konkrete Zukunftsthemen im Sport sichtbar machen. Gerade im Motorsport sehen wir enormes Potenzial – aber auch strukturelle Hürden, die bis heute bestehen. Unser Ziel ist es, Sichtbarkeit und Vorbilder zu schaffen und jene Menschen zusammenzubringen, die aktiv an Veränderung arbeiten“, so Erwin van Lambaart, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien.
Warum Frauen im Motorsport noch immer unterrepräsentiert sind
Gemeinsamen mit heimischen Motorsportgrößen wie Corinna Kamper-Campisi und Alexander Wurz, Österreichs Nachwuchshoffnung Ivonn Simeonova, Vertreterinnen des internationalen Förderprogamms „More than Equal“ und prominenten Unterstützer:innen wie Virginia Ernst, Conny Kreuter, Thomas Muster und Jakob Seeböck wurde im Rahmen des Equal Racing Days nicht nur Rennluft geschnuppert, sondern vor allem eine zentrale Frage gestellt: Warum sehen wir trotz Talent, Leistungsfähigkeit und wissenschaftlicher Erkenntnisse noch immer so wenige Frauen an der Spitze des Motorsports?
„Die Diskussion darüber, ob Frauen Motorsport auf höchstem Niveau betreiben können, sollte längst vorbei sein. Entscheidend ist nicht das Geschlecht, sondern ob Talente früh erkannt, professionell gefördert und auf ihrem Weg unterstützt werden“, stellte Alexander Wurz, ehemaliger Formel-1-Fahrer und Motorsport-Experte, klar.
More than Equal: Wissenschaft statt Vorurteile
Die internationale Initiative „More than Equal“, von Karel Komárek und David Coulthard ins Leben gerufen, beschäftigt sich genau mit dieser Frage. Ihr Ziel: die erste weibliche Formel-1-Weltmeisterin zu entwickeln.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen dabei klar: Frauen bringen die körperlichen und kognitiven Voraussetzungen für Spitzenleistungen im Motorsport absolut mit. Die größten Hürden liegen oft nicht im Talent, sondern im System – etwa bei Sichtbarkeit, Zugängen, Förderung, Netzwerken und Finanzierung.
„Die wissenschaftliche Evidenz zeigt klar, dass Frauen das Potenzial für Spitzenleistungen im Motorsport mitbringen. Die Herausforderung besteht nicht darin, Talent zu finden, sondern darin, die richtigen Entwicklungswege, Förderstrukturen und Chancen zu schaffen, damit sich dieses Potenzial entfalten kann“, erklärte Dr. Fran Longstaff, Chief Innovation Officer bei „More than Equal“.
Sichtbarkeit als Motor für Veränderung
Auch Corinna Kamper-Campisi sieht die größten Herausforderungen weniger auf der Rennstrecke: „Wer heute im Motorsport erfolgreich sein möchte, braucht Talent, harte Arbeit und das richtige Umfeld. Gerade für junge Fahrerinnen ist Sichtbarkeit entscheidend, denn sie schafft Vorbilder, Aufmerksamkeit und letztlich auch neue Möglichkeiten“, ist sich die ehemalige Rennfahrerin sicher.
Kommt die erste weibliche Formel 1 Weltmeisterin aus Österreich?
Mit Nachwuchshoffnung Ivonn Simeonova, die Teil des „More than Equal“ Förderprogramms ist, wurde beim Equal Racing Day gleichzeitig sichtbar, dass bereits eine neue Generation an Talenten heranwächst – eine Generation, die nicht mehr nur um Sichtbarkeit kämpft, sondern um den Weg an die Spitze.
„Programme wie „More than Equal“ zeigen jungen Fahrerinnen, dass große Träume im Motorsport realistisch sein können. Für meine Generation ist es wichtig zu sehen, dass es Menschen gibt, die an uns glauben und uns auf diesem Weg unterstützen. Und mein Ziel ist klar: Ich möchte die erste weibliche Formel 1 Weltmeisterin werden“, zeigte sich Ivonn Simeonova selbstbewusst.
Der Equal Racing Day war keine klassische Motorsport-Veranstaltung, sondern eine Plattform für gesellschaftliche Veränderung, Sichtbarkeit und Zukunftsperspektiven im Sport.
Denn die Zukunftsfrage lautet nicht mehr, ob Frauen im Motorsport mithalten können – sondern wie lange sich der Motorsport noch leisten kann, auf dieses Potenzial zu verzichten.
Über die Österreichischen Lotterien und win2day
Unterhaltsame und innovative Spiele, gesellschaftliche Verantwortung und soziales Engagement – das sind die drei Säulen, auf die die Österreichischen Lotterien ihre Geschäftstätigkeit stützen. Auch die Unternehmensgeschichte der Österreichischen Lotterien steht seit mittlerweile 40 Jahren für eine große Bandbreite im Sponsoring. Als wichtiger Partner der Gesellschaft in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales fördert das Unternehmen Projekte und Institutionen, die langfristige gesellschaftspolitische Ziele verfolgen. Das Unternehmen hält die alleinige Konzession zur Durchführung von Lotteriespielen, elektronischen Lotterien sowie für Ausspielungen über Video Lottery Terminals in Österreich. Das gesamte Angebot richtet sich an Personen ab 18 Jahren. Das Vertriebsnetz besteht aus rund 5.500 Lotterien-Annahmestellen. Das Online-Angebot auf win2day ist die einzige Adresse für konzessioniertes Online-Glücksspiel in Österreich. win2day fördert mit seinem Sponsoring dabei gleiche Chancen für Alle. Ganz gezielt etwa bei der Professionalisierung und Sichtbarkeit von Frauensport und Behindertensport, dem Aufbau von Nationalmannschaften, der Ausstattung von Teams mit hochwertiger Ausrüstung und besonders beim Zugang der Gesellschaft zu diesen Veranstaltungen.
Bilder zum Download finden Sie unter: https://bit.ly/Presse-Bilder
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Managing Director Corporate Communications
Österreichische Lotterien Ges.m.b.H.
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Georg Wawer
Managing Director Österreichische Lotterien und win2day
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