- 02.06.2026, 10:28:32
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Wehrdienst - SPÖ-Seltenheim: „SPÖ setzt auf Qualität statt Quantität bei Wehr- und Zivildienst“
„Plan der Mitte“ der SPÖ: Wehrdienst attraktiver und qualitätsvoller machen statt verlängern – „Wehrpflicht mit Mehrwert“ für Wehrhaftigkeit der Republik und für junge Menschen
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim spricht sich in Sachen Wehrpflicht für eine Lösung zugunsten der Qualität von Wehr- und Zivildienst und der Sicherstellung einer starken Miliz aus. Seit Monaten wird intensiv über die Zukunft von Wehr- und Zivildienst verhandelt – bisher ohne Ergebnis, weil sich ÖVP und NEOS jeweils mit Maximalforderungen gegenüberstehen. „Mit unserem ‚Plan der Mitte‘ schlagen wir eine Lösung vor, die die unterschiedlichen Positionen zusammenführt. Die SPÖ schlägt daher vor, den Fokus auf Qualität, Effizienz und Effektivität zu legen. Entscheidend ist, die Ausbildung attraktiver zu machen, damit sie den jungen Menschen einen Mehrwert für das weitere Leben bringt. Wir wollen, dass die Wehrdienstdauer bei 6 Monaten und die Zivildienstdauer bei 9 Monaten bleibt. Bei beiden Diensten soll es verpflichtende Übungen geben, um die im Rahmen der Wehrpflicht gewonnenen Fähigkeiten zu erhalten und die Miliz zu stärken. Das ist für die Sicherheit Österreichs und die Landesverteidigung ein aus unserer Sicht sinnvoller Weg.“ Den Grundwehrdienst zu verlängern, wäre ein großer Einschnitt ins Leben junger Männer – hinsichtlich Ausbildung, Arbeitsleben und letztlich auch für die Wirtschaft. „Diese Einschnitte sollen nur im unbedingt erforderlichen Maß erfolgen. Außerdem muss die Ausbildung auch Mehrwert für das spätere Leben haben, zum Beispiel durch kostenlose Führerscheinprüfungen oder die Anrechenbarkeit der gewonnen Qualifikationen“, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer heute, Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Seltenheim bekräftigt, dass sich die SPÖ klar zur Wehrpflicht und zum Milizsystem als zentrale Bestandteile der österreichischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik bekennt. „Ein moderner Wehrdienst muss für beide Seiten einen echten Mehrwert bieten – für die Wehrhaftigkeit der Republik ebenso wie für die jungen Menschen, die ihren Dienst leisten. Das bedeutet: Der Grundwehrdienst darf keine bloße Pflichterfüllung sein, sondern muss qualitativ hochwertig, sinnvoll gestaltet und zeitgemäß organisiert sein. Junge Menschen sollen in dieser Zeit Fähigkeiten erwerben, die nicht nur militärisch, sondern auch gesellschaftlich und im Berufsleben von Nutzen sind – etwa Teamfähigkeit, Krisenkompetenz, technisches Wissen oder soziale Verantwortung.“
„Wir denken die Miliz als unverzichtbares Element der Landesverteidigung umfassend, um die Wehrfähigkeit und Handlungsfähigkeit Österreichs zu erhöhen.“ Gerade hybride Sicherheitsbedrohungen erfordern eine starke, breit aufgestellte Miliz, um schnell und kompetent reagieren zu können. (Schluss) bj/ff
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