• 02.06.2026, 08:01:27
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Bund und Land Tirol stärken Zusammenarbeit für die Baukultur

Vizekanzler Babler und LHStv Wohlgemuth unterzeichneten Kooperationsvereinbarung – künftig verbesserte Förderungen und zusätzliche Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung

Wien (OTS) - 

Ortskerne stärken, Leerstände aktivieren und nachhaltiges, leistbares Wohnen fördern: Bund und Land Tirol bekräftigten gestern, den 1. Juni 2026, ihre verstärkte Zusammenarbeit für mehr Baukultur in Städten und Gemeinden. Unterstrichen wird dieses gemeinsame Bekenntnis durch eine Kooperationsvereinbarung, die Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler und LHStv Philip Wohlgemuth im Landhaus in Innsbruck unterzeichneten. Zudem sollen bestehende Förderlücken geschlossen, neue Koordinationsstrukturen geschaffen sowie gemeinsame Planungs-, Kommunikations- und Fortbildungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Baukulturelles Erbe wahren, Fokus auf Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion

„Baukultur ist weit mehr als Architektur – sie prägt unseren Alltag, unser Zusammenleben und die Lebensqualität in unseren Gemeinden und Städten. Gute Baukultur schafft leistbaren Wohnraum, stärkt Ortskerne, schützt Ressourcen und verbindet Nachhaltigkeit mit sozialer Verantwortung. Mit dieser Vereinbarung wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern intensivieren, Förderungen verbessern und konkrete Impulse für eine zukunftsfitte Entwicklung unserer Gemeinden setzen. Unser Ziel ist klar: lebendige Ortszentren, weniger Leerstand und Räume, in denen Menschen gerne leben, arbeiten und zusammenkommen“, betont Vizekanzler Babler.

LHStv Wohlgemuth erklärt: „Öffentliche Räume sollen modern, barrierefrei, klimafit und für alle Menschen nutzbar sein. Baukultur entscheidet ganz wesentlich darüber, wie wir in Zukunft zusammenleben. Deshalb verfolgen wir in Tirol einen klaren Weg: nachhaltig bauen, bestehende Strukturen stärken und leistbaren Wohnraum schaffen – bei gleichzeitig möglichst geringem zusätzlichen Flächenverbrauch. Darüber hinaus geht es um Lebensqualität und um die Frage, wie wir unsere Gemeinden und Städte für kommende Generationen gestalten. Die Vereinbarung mit dem Bund ist deshalb ein wichtiger Schritt, um Baukultur, Klimaschutz und leistbares Wohnen künftig noch stärker gemeinsam voranzubringen.“

Fünf Maßnahmen zur Stärkung der Baukultur

Die Kooperationsübereinkunft definiert fünf Maßnahmen, die Bund und Land Tirol nun gemeinsam umsetzen möchten:

  • Bessere Koordination der Förderung: Bund und Land schließen Lücken in der Förderlandschaft. Fördermittel sollen gezielter für Bau-, Umbau-, Planungs- und Kommunikationsprojekte eingesetzt werden.
  • Einrichtung einer Koordinationsstelle: Neue Stellen im Bund und im Land Tirol sollen Maßnahmen besser abstimmen und gemeinsame Standards entwickeln.
  • Bewusstsein für Baukultur stärken: Planungs- und Kommunikationsmaßnahmen sollen die Bedeutung von Baukultur stärker in der Gesellschaft verankern; Bürger:innenbeteiligung soll künftig noch stärker berücksichtigt werden.
  • Qualitätsvolle Projekte stärker fördern: Unterstützt werden insbesondere Projekte zur Aufwertung öffentlicher Räume, zur Belebung von Sockelzonen, zur Aktivierung von Leerständen sowie zur Sanierung bestehender Gebäude. Auch Nachverdichtung und Entsiegelung stehen im Fokus.
  • Kompetenzen ausbauen: Zusätzliche Aus- und Weiterbildungsangebote sollen Fachwissen im Bereich Baukultur stärken – etwa für Politik, Verwaltung und Planung. Möglich wird das etwa über Lehrgänge, Informationsveranstaltungen und Exkursionen.

Fotos der Unterzeichnung: 010626_HVK_Baukultur_Tirol_Unterzeichnung

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Simon Doujak
Pressesprecher
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E-Mail: [email protected]
https://bmwkms.gv.at

Eda Celik
Büro Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth
Pressereferentin / Politische Referentin
Tel: +43 512 508 2023
E-Mail: [email protected]
www.tirol.gv.at/regierung

Rückfragen & Kontakt

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Medien und Sport

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+43 1 71606-664781
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