• 01.06.2026, 12:39:33
  • /
  • OTS0116

„Da Stefan“ - über 600mal Da für Dich

Was drei Wochen Zuhören über Oberösterreich verraten

LR Stefan Kaineder nach der Kampagnenbilanz
Linz (OTS) - 

Als Stefan Kaineder am 11. Mai seine private Telefonnummer öffentlich machte, war eines klar: Diese Kampagne wird anders. Kein Vorzimmer. Keine Anmeldung. Keine politische Bühne. Sondern ein simples Angebot: „Ruf mich an.“

Drei Wochen später ziehen die Grünen Oberösterreich Bilanz und die fällt deutlich positiver aus als selbst die Initiator:innen erwartet hatten. Über 600 Menschen haben das Gespräch gesucht. Die Gespräche dauerten zusammengerechnet rund 2.300 Minuten, mehr als 38 Stunden direkter Austausch. Dazu kamen zahlreiche SMS -Nachrichten. Menschen aus Oberösterreich, aber auch weit darüber hinaus meldeten sich. Junge Menschen ebenso wie Pensionist:innen, Unternehmer:innen ebenso wie Arbeiter:innen, Landwirt:innen, Familien und Menschen, die mit Politik eigentlich längst abgeschlossen hatten.

Stefan Kaineder zieht Bilanz: „Ich habe mit vielen Anrufen gerechnet. Aber mit einem solchen Echo niemals. Es gab Tage, da hat das Handy beinahe durchgehend geläutet. Organisatorisch war das eine enorme Herausforderung. Aber jede einzelne Minute war es wert. Diese drei Wochen waren wahrscheinlich die intensivsten, lehrreichsten und bewegendsten Wochen meines politischen Lebens.“

Die Themen spiegeln wider, was die Menschen in Oberösterreich aktuell bewegt. An erster Stelle standen die Zukunft des Wirtschafts- und Industriestandortes Oberösterreich, Energie und erneuerbare Energien – insbesondere die vielfach diskutierte Windkraft –, die steigenden Lebenshaltungskosten und die Teuerung, Pflege sowie Fragen von Demokratie, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Miteinander.

Besonders bemerkenswert war die Vielfalt der Gesprächspartner:innen. Ein 18-jähriger Maturant einer Landwirtschaftsschule diskutierte über Bodenverbrauch und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Ein 13-jähriger Schüler wollte über Steuerpolitik sprechen. Viele ältere Menschen erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen und Sorgen. Manche Gespräche dauerten wenige Minuten, andere deutlich länger. Einige führten zu konkreten Nachbearbeitungen, persönlichen Treffen oder weiteren Kontakten. Was dabei immer wieder auffiel: Viele Anrufer:innen waren zunächst überrascht, dass tatsächlich Stefan Kaineder persönlich abhebt. Noch größer war oft die Freude darüber. Endlich hört einmal jemand zu.“ Dieser Satz fiel immer wieder.

„Über 600 Gespräche und mehr als 2.300 Minuten direkter Austausch haben mir noch einmal deutlich gezeigt, was die Menschen wirklich beschäftigt. Die Sorgen um Arbeitsplätze, Energieversorgung und die Zukunft unseres Landes sind groß. Gleichzeitig gibt es unglaublich viele Ideen, Engagement und den Wunsch, Oberösterreich positiv weiterzuentwickeln. Diese Gespräche waren für mich unglaublich wertvoll“, so Kaineder.

Für die Grünen Oberösterreich ist die Kampagne weit mehr als eine erfolgreiche Aktion. Sie bestätigt einen Weg, den Kaineder seit Jahren bei Heimatgesprächen und Stammtischen im ganzen Land verfolgt: Politik beginnt mit Zuhören und miteinander reden, ohne Anmeldung und Warteliste.

Stefan Kaineder abschließend: „Mein großes Fazit aus diesen drei Wochen ist ein sehr einfaches: Wenn Politik Vertrauen zurückgewinnen will, muss sie wieder erreichbar sein. Sie muss da sein. Die Menschen wollen ernst genommen werden. Sie wollen nicht beschallt werden, sondern gehört werden. Genau darin liegt für mich die wichtigste Aufgabe von Politik.“

Rückfragen & Kontakt

Die Grünen Oberösterreich, Mag. Markus Ecker, Pressereferent, Tel.:
0664/831 75 36, mailto: [email protected],
http://www.ooe.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel