• 01.06.2026, 09:04:02
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FPÖ-Fiedler stoppt Höhenflug der Kickl-FPÖ

FPÖ kommt mit blauen Augen aus dem Wochenende

St. Pölten (OTS) - 

Eigentlich dachte die Kickl-FPÖ, dass das vergangene Wochenende ihr Wochenende in Niederösterreich werden würde. Eine Mega-Demo bei der Wieselburger Messe gegen die Volkspartei und gegen den Bauernbund. Ein Sensations-Ergebnis bei der Landarbeiterkammer-Wahl und ein blauer Bürgermeister in Neunkirchen. Das war das blaue Drehbuch. Doch dann hat die Realität die Kickl-FPÖ eingeholt: Tagelang wurde über die digitalen Medien österreichweit zur größten "Traktoren-Demo in der Geschichte" und einem massiven Verkehrschaos rund um die Wieselburger Messe aufgerufen. Gekommen sind ein Dutzend Demonstranten rund um FPÖ-Nationalrat Schmiedlechner mit einer Handvoll Traktoren. Von einem Verkehrschaos keine Spur.

Bei der Landarbeiterkammer-Wahl haben die Blauen gedacht, dass sie mit ihrem Antreten der Volkspartei schaden könnten. Das Ergebnis spricht eine ganz andere Sprache. Die NÖAAB-FCG-Fraktion hat die Mandate gehalten und mit über 80 % ein wahres Sensations-Ergebnis eingefahren. Die blauen Bäume sind also nicht in den Himmel gewachsen.

Der absolute Höhepunkt im blauen Desaster-Wochenende war jedoch die Gemeinderatswahl in Neunkirchen. Wir erinnern uns: Ausgangspunkt war das Sprengen der Rathaus-Koalition inklusive massiven Drohungen in den eigenen Reihen – wie in längst vergangenen Zeiten – die zu einer Parteispaltung geführt haben. FPÖ-Spitzenkandidat Fiedler hat in den vergangenen Wochen so gut wie alle FPÖ-Spitzenpolitiker aufgeboten. Alle sind sie gekommen. Keiner hat den größten Wahlverlust aller Parteien bei der Gemeinderatswahl in Neunkirchen abwenden können. Die Volkspartei hat den ersten Platz behauptet.

„Die Kickl-FPÖ ist an diesem Wochenende hart am Boden der Realität aufgeschlagen. Sie kommt mit blauen Augen aus diesem Wochenende. Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher lehnen ihren Stil der Spaltung, Skandalisierung und Polarisierung klar ab. Der Dolm des Jahres 2026 geht schon zur Jahreshälfte ganz klar an Herrn Fiedler. Es wird ihn wohl niemand mehr toppen können. Denn: Wer eine gute Zusammenarbeit sprengt, alles und jeden in die Waagschale wirft und dann kläglich scheitert, hat jede politische Legitimation verloren. Immerhin kann er sich eines auf die Fahne heften: er hat den Höhenflug der Kickl-FPÖ gestoppt“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner.

Abschließend hält Zauner fest: „Der Landesparteitag der SPÖ ist vorbei. Die Wahlen sind geschlagen und die blauen Wunder dabei ausgeblieben. Es ist also an der Zeit, sich wieder um das Wesentliche zu kümmern: die Arbeit für Niederösterreich. Dass wir in der Zusammenarbeit im Land dabei erfolgreich sind, zeigen alle Umfragen. Darauf bauen wir in den kommenden Monaten und darauf sollen sich alle nun endlich wieder besinnen.“

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