- 31.05.2026, 11:10:03
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FH Kufstein Tirol: KI-Kongress begeistert über 300 Interessierte
Praxisnahe Einblicke, aktuelle Entwicklungen und konkrete Anwendungen standen beim KI-Kongress der FH Kufstein Tirol im Fokus.

Wie verändert Künstliche Intelligenz Unternehmen, Arbeitsprozesse und unseren Alltag? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 2. KI-Kongress an der FH Kufstein Tirol am 29. Mai. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Studiengang International Business Management sowie dem KI-Kompetenzzentrum der Hochschule.
Mehr als 300 Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen rund um KI kennenzulernen und mit Expert aus Wirtschaft, Forschung und Praxis ins Gespräch zu kommen. Damit verzeichnete der KI-Kongress nach der Premiere im Vorjahr mit über 200 Teilnehmer:innen einen deutlichen Zuwachs.
KI zwischen Alltag und Unternehmen
Für besonderes Interesse sorgte die Keynote des KI-Experten, ARD-Podcasters und Autors Gregor Schmalzried. Der vom medium magazin als einer der „Wissenschaftsjournalisten des Jahres 2024“ ausgezeichnete Journalist zeigte unter dem Titel „Abkürzung zur Superintelligenz“, wie KI bereits heute konkrete Arbeitsabläufe verändert – und warum weniger die Technologie selbst als vielmehr der Umgang mit ihr über den Erfolg entscheidet.
Weitere Vorträge widmeten sich Themen wie Vibe-Coding, KI-Infrastruktur und erfolgreichen KI-Rollouts. Dr. Johanna Farnhammer sprach über Vibe-Coding in der Produktentwicklung, Markus Warg über KI-Infrastruktur und sogenannte AI Factories. Dr. Lukas Huber analysierte Herausforderungen bei KI-Projekten, Florian Baader teilte Erfahrungen aus über 100 KI-Rollouts. Ergänzt wurde das Programm durch Expert:innen der FH Kufstein Tirol: Prof. (FH) Dr. Uwe Heil, Dr. Juliane Sigl und Prof. (FH) Dr. Christian Schmid gaben Einblicke in KI-gestützte Produktentwicklung.
Technologien zum Ausprobieren
Besucher:innen konnten Technologien wie KI-Avatare, 3D-Scanner, die Apple Vision Pro oder smarte Wearables testen. Die Anwendungen wurden vom Zentrum für industrienahe Dienstleistungen (ZiD) Baden-Württemberg bereitgestellt, das gemeinsam mit Partnern wie dem Fraunhofer IAO an praxisnahen Innovationsprojekten arbeitet.
„Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Arbeit des Zentrums für industrienahe Dienstleistungen Baden-Württemberg auch in Österreich präsentieren können – in Theorie und vor allem am praktischen Beispiel“
, erklärt Prof. Dr. Maximilian Wolf von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und dem ZiD. „Unser Ziel ist es, KI verständlich, zugänglich und unmittelbar erlebbar zu machen – sowohl für Unternehmen als auch für Studierende und Interessierte“, sagt Dr. Juliane Sigl, Leiterin des KI-Kompetenzzentrums der FH Kufstein Tirol.
„Nach dem Hype kommt die Umsetzung: Wir zeigen KI nicht als imposante Spielerei, sondern als Business-Strategie – mit greifbaren Best Practices, praktischem Austausch und klaren Next Steps“
, schließt Prof. (FH) Dr. Peter Dietrich, Studiengangsleiter International Business Management an der FH Kufstein Tirol.
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Mag. Daniel Pichler
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