- 28.05.2026, 15:22:02
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Ein Klang von Weltrang im Schloss Esterházy: Wiener Philharmoniker krönen die Saison 2027
Die Wiener Philharmoniker setzen am 13. Mai 2027 im Schloss Esterházy den glanzvollen Höhepunkt der Saison: Unter der Leitung von Riccardo Muti wird eines der bedeutendsten Orchester der Welt im Haydnsaal zu erleben sein – ein musikalisches Ereignis von internationaler Strahlkraft, dass die besondere Stellung dieses historischen Aufführungsortes eindrucksvoll unterstreicht.
Schloss Esterházy, einer der bedeutendsten Musikorte Europas, bildet den Rahmen für ein neues klangvolles Kapitel und die Konzertsaison 2027 von classic.Esterhazy. Wo Joseph Haydn über viele Jahre wirkte, entfaltet sich auch künftig ein Programm, das Tradition und künstlerische Exzellenz auf einzigartige Weise vereint.
Vom Ursprung der Klassik bis zur Gegenwart
Joseph Haydn prägte im Schloss Esterházy zentrale Gattungen wie die Sinfonie und das Streichquartett entscheidend. Gemeinsam mit Ludwig van Beethoven bildet er den künstlerischen Bezugspunkt der Konzertreihe classic.Esterhazy, die dieses Erbe in einer ganzjährigen Dramaturgie aufgreift und in vielfältigen Konzertformaten weiterführt. Vor diesem Hintergrund entfaltet das Jahr 2027 einen doppelten Glanz: Der 295. Geburtstag Joseph Haydns und das Beethoven-Jahr setzen zwei prägende kulturelle Akzente im Jahresprogramm von Schloss Esterházy.
Die Saison 2027 spannt sich entsprechend zwischen diesen beiden Polen auf: Beim Konzert im neuen Jahr eröffnen Lisa Batiashvilli und das Chamber Orchestra of Europe unter Robin Ticciati den Reigen mit einem programmatischen Bogen von zeitgenössischen Klangfarben bis zu Beethovens Fünfter Sinfonie. Im Februar setzt die Cellistin Anastasia Kobekina im Empiresaal einen intimen, solistischen Kontrapunkt und lenkt den Fokus auf die persönliche Ausdruckskraft des Instruments.
Im Mai kulminiert dieser Spannungsbogen im Mai-Festival, das sich hauptsächlich den beiden zentralen Komponisten Haydn und Beethoven widmet und den künstlerischen Kern von classic.Esterhazy in verdichteter Form sichtbar macht. Den Auftakt gestaltet Ádám Fischer mit einem Haydn gewidmeten Programm und verweist damit unmittelbar auf die historische Identität des Ortes.
Der zentrale Höhepunkt folgt am 13. Mai: Mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti wird ein Orchester von Weltrang im Haydnsaal erlebbar. Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Sinfonie Nr. 88, Richard Strauss’ „Der Bürger als Edelmann“ sowie Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 4. Bewusst schlagen die Wiener Philharmoniker dabei die Brücke zwischen Haydn und Beethoven – zwei Komponisten, die nicht nur historisch eng verbunden sind, sondern auch eine tiefgreifende künstlerische Verwandtschaft teilen. Gerade in der Verbindung von Haydns pointierter Tonsprache und Beethovens Vierter Sinfonie tritt diese Nähe besonders eindrucksvoll hervor.
Mit dem Klavierabend von Sir András Schiff setzt sich dieser Dialog fort, bevor Sir John Eliot Gardiner mit Beethovens Messe in C-Dur einen weiteren zentralen Akzent setzt. Den Abschluss bildet das große „Beethoven Finale“, bei dem sich mit Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und András Schiff herausragende Solist:innen unter Gardiners Leitung vereinen: Mit dem Tripelkonzert und der Chorfantasie verdichtet sich Beethovens Idee des musikalischen Miteinanders zu einem eindrucksvollen Schlusspunkt des Festivals.
Auch im weiteren Verlauf bleibt diese Linie präsent: Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Philemon und Baucis sowie ein Symposium zu Johann Nepomuk Hummel , das das Umfeld der Wiener Klassik auslotet. Die pannonische Weihnachtsgala bildet schließlich den festlichen Abschluss und spannt den Bogen vom historischen Erbe zu einem offenen, zeitgenössischen Klangverständnis.
„Im Beethoven-Jahr 2027 steht seine Musik bei classic.Esterhazy im Mittelpunkt der gesamten Saison. Im Haydnsaal, einem der historisch bedeutendsten Musikorte, wird die Verbindung zwischen Haydn und Beethoven unmittelbar erlebbar. Dieses Erbe ist kein Rückblick, sondern Auftrag – und prägt das Programm in seiner gesamten Bandbreite. Dass mit den Wiener Philharmonikern eines der führenden Orchester der Welt hier gastiert, unterstreicht eindrucksvoll die besondere Strahlkraft dieses Ortes“, erklärt Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen.
Im Zeichen des Streichquartetts
Vom 11. bis 13. März verzaubert auch 2027 das beliebte Festival quartetto plus ein ganzes Wochenende lang Musikenthusiast:innen im Schloss Esterházy. Als eines der wenigen Formate, das sich konsequent der Kunst des Streichquartetts widmet, folgt es einer klaren kuratorischen Linie: der intensiven Auseinandersetzung mit Joseph Haydn und seinem musikalischen Vermächtnis sowie einer stilistischen Vielfalt, die durch die internationale Herkunft der Ensembles zusätzliche Tiefe erhält. Im Haydnsaal – jenem Raum, in dem Haydn über Jahrzehnte wirkte, neue Werke erarbeitete und das musikalische Leben entscheidend prägte – treffen so historische Authentizität und globale Gegenwart in einzigartiger Weise aufeinander.
Den Auftakt von quartetto plus bildet im Haydnsaal der programmatische Schwerpunkt „Capucelli“: Unter dem Motto „Sieben Meistercellisten“ entfaltet ein hochkarätiges Cello-Ensemble rund um Gautier Capuçon die ganze klangliche Bandbreite des Instruments. In einer facettenreichen Zusammenstellung spannt sich der Bogen von Rossini über Dvořák, Piazzolla und Tschaikowski bis hin zu Verdi und Ravel und verbindet klassische Werke mit zeitgenössischen Positionen sowie einer eigens in Auftrag gegebenen Komposition von Thierry Escaich.
Am Samstag stehen die jungen Ensembles der europäischen Plattform MERITA im Mittelpunkt: In zwei Konzerten präsentieren sie ihre musikalischen Zugänge zur Kammermusik und stehen exemplarisch für eine neue Generation von Streichquartetten, die das Genre mit frischen Perspektiven weiterentwickelt.
Den Abschluss gestaltet am Sonntag das international renommierte Quatuor van Kuijk gemeinsam mit Harfenistin Anneleen Lenaerts: In dieser außergewöhnlichen Besetzung entfaltet sich ein facettenreicher kammermusikalischer Klangraum, der das Festival in konzentrierter Form abrundet und die Vielfalt des Streichquartetts um eine besondere klangliche Dimension erweitert.
Frühbucher-Bonus für alle Klassikbegeisterten
Vom 1. Juni bis 15. September 2026 gibt es auf alle Konzerte im Jahr 2027 der classic.Esterhazy-Reihe (ausgenommen das Konzert der Wiener Philharmoniker am 13. Mai 2027) einen Rabatt von -20% auf den Ticketpreis.
Tickets und Veranstaltungen können unter esterhazy.at gebucht werden.
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