- 26.05.2026, 09:00:48
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Automatisierungslösung für Vorserie: Steirischer Technologiebetrieb angelt sich Großauftrag aus Automotiveindustrie
Das Unternehmen Resch prüft, ob und wie Bauteile den Sprung vom Prototyp zur Serie schaffen – aktuell in einem Großprojekt für einen deutschen Automobilhersteller.
(Zu den Bildern, honorarfrei, Fotos: Wolf)
In der südoststeirischen Werkshalle greifen Roboter schwere Bauteile, positionieren sie millimetergenau, halten die Komponenten unter definiertem Druck, bringen Funktionsflächen auf und dokumentieren jeden einzelnen Prozessschritt. Parallel überwachen Kamerasysteme sämtliche Positionen, Temperaturen und Zeiten. Es ist gewissermaßen die industrielle Generalprobe, die bei Resch in Glojach über die Bühne geht: Das südoststeirische Technologieunternehmen ist darauf spezialisiert, Automatisierungslösungen für Vorserien und Industrialisierungsphasen zu entwickeln und zu implementieren. „Wenn Automobilhersteller neue Systeme entwickeln, entscheidet sich früh, ob ein Konzept serienfähig ist – oder an der Automatisierung scheitert. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Entwicklung und industrieller Umsetzung haben wir uns international einen Namen gemacht“, erklärt Geschäftsführer Gerald Resch, der das 60-köpfige Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Andrea leitet.
Prestigeprojekt
Zu den Kunden zählt das Who-is-who aus Luftfahrt, Industrie – und Automotive, wie ein aktuelles Prestigeprojekt eindrucksvoll unter Beweis stellt: Für einen mitteleuropäischen Automobilisten validiert der breit aufgestellte heimische Technologie-Spezialist aktuell eine Vorserienproduktion. Der konkrete Auftraggeber bleibt unter Verschluss – zu viel hängt an Vorhaben wie diesen auch für die Endhersteller. „Ein Projekt dieser Größenordnung für einen der namhaftesten Automobilhersteller der Welt umzusetzen, ist für uns mehr als ein Prestigeauftrag. Es bestätigt unsere Position als Industrialisierungspartner für komplexe Automatisierungsprozesse“, erklärt Resch. Ziel sei es auch in diesem Projekt, „komplexe Bauteile unter realitätsnahen Bedingungen zu testen, Toleranzen zu evaluieren und die Automatisierbarkeit abzusichern“, so der Geschäftsführer.
Im Fokus steht ein großdimensioniertes Gehäuse mit integrierter Funktionsfläche – aus dem Bereich moderner Antriebstechnologien. Die Anforderungen sind entsprechend hoch: Bauteile mit bis zu 1,2 Metern Länge und erheblichem Gewicht müssen sicher gehandhabt, exakt positioniert und über mehrere Stationen geführt werden. Klebestellen werden temperatur-, zeit- und druckgesteuert aufgebracht, Aushärtungszeiten exakt eingehalten. „Sämtliche Parameter werden automatisch erfasst und via QR-Code lückenlos rückverfolgbar dokumentiert“, betont der Geschäftsführer. Insgesamt sind sechs Stationen auf der Demolinie implementiert – von der Auspack- und Positionierstation bis hin zur automatisierten Klebe- und Hebeeinheit. Technologisch setzt Resch bewusst auf eigene Lösungen. CEO Resch: „Wenn es etwas am Weltmarkt noch nicht gibt, dann erfinden wir es."
Über die Resch GmbH
Die Resch GmbH mit Sitz in St. Stefan im Rosental (Steiermark, Österreich) beschäftigt 60 Mitarbeitende, darunter neun Lehrlinge, und wird von Gerald Resch und Andrea Resch geführt. Das 2000 gegründete Familienunternehmen ist auf innovative Fertigungstechnologien und Systemlösungen spezialisiert – darunter mechanische CNC-Bearbeitung, Ultrasonic-Glas- und Keramikbearbeitung, FSW-Rührreibschweißen, additive Fertigung sowie Konstruktion und Vorrichtungsbau für Prototypen und Serienprodukte. Mit einer indirekten Exportquote von 85 Prozent beliefert Resch vor allem Kunden in Österreich, Deutschland, Spanien und Japan.
Rückfragen & Kontakt
Resch GmbH
Christoph Sammer
Telefon: 06642330908
E-Mail: [email protected]
Website: https://resch-gmbh.at/
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