- 25.05.2026, 07:00:33
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Zustimmung von Grundwehrdienern zum Präsenzdienst steigt
Tanner: „Hohe Zustimmung zeigt gute Arbeit des Ausbildungspersonals“
80 Prozent der Grundwehrdiener und der Frauen im Ausbildungsdienst sehen am Ende ihrer Grundwehrdienstzeit die Entscheidung zur Ableistung des Präsenzdienstes als richtige Entscheidung an. Das ist eine Verbesserung des Wertes in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozentpunkte. Dieses Ergebnis hat die Befragung von 4.200 Präsenzdiener am Ende ihres Grundwehrdienstes ergeben. Zusammengefasst sind die Daten in der Publikation Trendradar 1/2026 des Bundesheeres.
„Die Zahlen sprechen für sich: 80 % halten ihre Entscheidung für den Präsenz- oder Auslandsdienst für richtig. Das Meinungsbild zeigt ein hohes Vertrauen in Ausbildung, Führung und Kameradschaft beim Bundesheer. Die hohe Zustimmung unterstreicht außerdem die gute Arbeit, die täglich von den Ausbildnern des Bundesheeres geleistet wird“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Diese Umfragewerte zeigen deutlich, dass das Bundesheer von den Betroffenen wesentlich positiver bewertet wird als von seinen Kritikern. Alle Maßnahmen und Bemühungen, den Grundwehrdienst attraktiv zu gestalten, zeigen Wirkung“, so die Ministerin.
Laut der aktuellen Befragung des Heerespsychologischen Dienstes erleben die Grundwehrdiener und Frauen im Ausbildungsdienst ihre Ausbildung als sinnvoll (72 %), sie finden das die Ausbildung erlebnisreich gestaltet wird (79 %) und berichten über eine respektvolle Behandlung durch Vorgesetzte (84 %). Um fünf Prozent ist der Anteil jener Rekruten gesunken, die sich durch den Grundwehrdienst belastet fühlen. Mehr als die Hälfte der Rekruten fühlen sich durch ihre Tätigkeit im Präsenzdienst überhaupt nicht bis ein wenig belastet. Eher kritisch zeigen sich die Grundwehrdiener was die Balance zwischen Dienst und Freizeit betrifft. Rund 40 Prozent sind hier eher unzufrieden, was sich aus Sicht des Bundesheeres mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der jungen Männer und Frauen und der militärischen Ausbildung erklären lässt.
Der Trendradar des Bundes liefert seit 2019 kompakte Ergebnisse zur inneren und sozialen Lage. Die Publikation wird im Bundesheer intern aber auch an externe Steakholder verteilt. Dadurch soll die Transparenz des Bundesheeres gestärkt werden. Intern sollen die Ergebnisse auch zur weiteren Verbesserung des Grundwehrdienstes beitragen.
Den Trend Radar 1/2026 finden Sie hier zum Download:
https://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung/publikationen/beitrag.php?id=4048
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