- 21.05.2026, 18:22:32
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- OTS0174
Stellungnahme der Universität für angewandte Kunst Wien zu den geplanten Kürzungen des Budgets der österreichischen Universitäten
Universität für angewandte Kunst Wien warnt vor massiven Folgen geplanter Budgetkürzungen
Die Universität für angewandte Kunst Wien zeigt sich angesichts der angekündigten Kürzungen der Universitätenfinanzierung für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 zutiefst besorgt. Die im Rahmen der Budgetverhandlungen zwischen dem Bundesministerium für Finanzen und dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung geplante Reduktion der Hochschulfinanzierung würde die österreichischen Universitäten nachhaltig schwächen.
Auch die Universität für angewandte Kunst Wien würde diese Kürzung deutlich spüren. „In Zeiten zunehmender Wissenschaftsfeindlichkeit bedeutet das Sparen an Universitäten auch ein Sparen an kritischem Denken und an gesellschaftlicher Zukunftsfähigkeit“, betont Rektorin Ulrike Kuch. „Die Angewandte sieht ihre besondere Aufgabe darin, Räume für kritische Reflexion, gesellschaftliche Gestaltung und transdisziplinäre Forschung zu öffnen, und damit zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Die angekündigten Einsparungen würden diese zukunftsrelevante Aufgabe massiv erschweren.“
Die Angewandte bekennt sich zu ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung und versteht die Notwendigkeit budgetärer Konsolidierung in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich langfristige Schäden verursachen – insbesondere dort, wo gerechter Zugang zu Bildung, kulturelle Teilhabe und Innovationen in Kunst und Forschung betroffen sind. Die Auswirkungen der Kürzung überschreiten den Universitätssektor und ziehen gesamtgesellschaftlich gravierend negative Folgen nach sich.
Die Angewandte unterstützt daher die von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) organisierte Demonstration am 27. Mai 2026 in Wien und fordert die politischen Entscheidungsträger*innen auf, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen.
Ulrike Kuch
Rektorin der Universität für angewandte Kunst Wien
für das Rektorat
Hildegund Amanshauser
Vorsitzende des Universitätsrats der Universität für angewandte Kunst Wien
für den Universitätsrat
Petra Gruber
Vorsitzende des Senats der Universität für angewandte Kunst Wien
für den Senat
Kevin Stadler
Vorsitzender der Hochschüler*innenschaft an der Universität für angewandte Kunst Wien
für die Hochschüler*innenschaft
Die Angewandte
Die Universität für angewandte Kunst Wien zählt zu den führenden internationalen Kunsthochschulen. Mit 2000 Studierenden aus 90 Ländern und rund 30 Studienrichtungen an 8 Instituten verbindet die Angewandte die Künste und Wissenschaften mit den Gestaltungsdisziplinen Architektur und Design. Als Kunstuniversität entwickelt sie neue inter- und transdisziplinäre Angebote, die auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse gerichtet sind und Zukunftshorizonte öffnen.
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