• 21.05.2026, 12:50:32
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Grüne Wien/Stark, Berger zu Steinitzsteg: Stadt Wien darf Rad- und Fußverkehr nicht jahrelang abspeisen

Grüne Wien kritisieren präsentierte Umleitung als unzureichend

Wien (OTS) - 

Die Stadt Wien hat heute ihre Ersatzroute für die jahrelange Sperre des Steinitzstegs präsentiert. Für die Grünen Wien ist klar: Eine Umleitung über die Floridsdorfer Brücke ist keine gleichwertige Lösung für eine der wichtigsten Donauquerungen im Norden Wiens. Das ist umso unverständlicher, als die Stadt nach der Kritik im Vorjahr selbst eine hochwertige Alternativroute versprochen hatte. „Der Steinitzsteg ist keine Freizeit-Nebenroute, sondern eine zentrale Verbindung für Alltagswege, Schulwege und klimafreundliche Mobilität im Norden Wiens. Wer diese Verbindung über Jahre kappt, benachteiligt und Radfahrende sowie Fußgänger:innen, die dann große Umwege in Kauf nehmen müssen. Der Autoverkehr hingegen darf auf dem bisherigen Radweg fahren“, so Kilian Stark, Mobilitätssprecher der Grünen Wien. „Die Stadt Wien darf sich nicht damit zufriedengeben, den Autoverkehr möglichst reibungslos umzuleiten und Radfahrende mit zweitbesten Lösungen abzuspeisen. Für Menschen, die täglich mit dem Rad unterwegs sind, zählen sichere, direkte und verlässliche Verbindungen – nicht schön gerechnete Umwege“, so Stark weiter.

Neue Radwege rund um die Floridsdorfer Brücke sind grundsätzlich sinnvoll, ersetzen aber nicht die direkte Donauquerung über den Steinitzsteg.

In dieselbe Kerbe schlägt Heinz Berger, Klubobmann der Grünen Floridsdorf: “Die Ausweichrouten sind für den Fußverkehr ein absoluter Witz: Der Umweg von Jedlesee nach Döbling kostet fast eine halbe Stunde”.

Die Grünen fordern daher eine ernsthafte Nachbesserung des Konzepts: Die Stadt muss alle Optionen für eine möglichst durchgehende, sichere und direkte Querung für den Fuß- und Radverkehr prüfen und transparent darlegen. „Wer Klimaziele ernst nimmt, darf aktive Mobilität bei Baustellen nicht unter den Tisch fallen lassen. Radfahrende und Fußgänger:innen brauchen bei der Nordbrücken-Sanierung denselben Stellenwert wie der Autoverkehr“, so Stark und Berger abschließend.

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