- 21.05.2026, 09:33:32
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ÖVP – Hammerer/Ofner: Wohnortnahe Substitution statt weiterer Konzentration beim Jedmayer
SPÖ-Neos müssen Problem an den Wurzeln packen – SPÖ-Gesundheitsministerin für Änderungen auf Bundesebene verantwortlich – Substitutionsverschreibung an Wohnort koppeln
„SPÖ und Neos haben die Probleme rund um den Jedmayer und die U6 Station Gumpendorfer Straße jahrelang ignoriert, verharmlost oder ausgesessen. Erst der beharrliche Druck der ÖVP und der betroffenen Anrainer hat nun zu ersten substanziellen Schritten geführt“, erklären Gerhard Hammerer von der ÖVP Mariahilf und Felix Ofner von der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus. Die seit 8. Mai 2026 geltende polizeiliche Schutzzone rund um den Fritz Imhoff Park war eine langjährige Forderung der ÖVP und gibt der Polizei endlich zusätzliche Möglichkeiten, gezielt gegen Drogenhandel und problematische Entwicklungen vorzugehen.
Konzentration beim Jedmayer hat zugenommen
„Diese Schritte sind wichtig, lösen aber das Grundproblem nicht. Eine einzige Einrichtung kann nicht die Drogenprobleme einer Zwei Millionen Metropole schultern“, so Hammerer und Ofner. Aktuelle Zahlen aus dem Tätigkeitsbericht der Suchthilfe zeigen zudem eine bedenkliche Entwicklung: Von 2024 auf 2025 stiegen die Spritzentauschkontakte beim Jedmayer von 169.179 auf 179.986, während die zweite Einrichtung Chance und der Bereich Streetwork Rückgänge verzeichneten. Damit entfallen mehr als 82 Prozent aller Kontakte auf diesen Standort, die Konzentration nähert sich wieder dem Vor-Corona-Niveau an. Pro Tag kam der Jedmayer im vergangenen Jahr auf die beachtliche Zahl von 6.500 abgegebenen Spritzen. „Solange Versorgung, Belastungen und Begleiterscheinungen derart stark an einem Ort gebündelt bleiben, wird das Grätzel nicht nachhaltig entlastet. Die Stadt muss endlich an die Ursachen heran, statt erst dann zu reagieren, wenn der öffentliche Druck zu groß wird“, so Hammerer und Ofner weiter.
Ein möglicher Ansatz wäre aus Sicht der ÖVP, die Verschreibung im Rahmen der Substitutionstherapie künftig stärker an den Hauptwohnsitz zu koppeln. Rezepte sollten demnach grundsätzlich nur mehr am Wohnort eingelöst werden können. „Wir fordern Stadtrat Hacker daher auf, diesen Vorschlag mit der zuständigen SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann rasch zu besprechen und umzusetzen. Wer das Jedmayer Grätzel wirklich entlasten will, muss die bestehende Konzentration endlich aufbrechen. Jetzt sind SPÖ und Neos am Zug“, so Hammerer und Ofner abschließend.
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