- 20.05.2026, 12:21:07
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Mautz (SPÖ): „Kinderarmut bekämpfen heißt Zukunft sichern“
Andrea Mautz, SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport, spricht sich mit einem Resolutionsantrag im heutigen Wiener Landtag klar für eine rasche Umsetzung einer bundesweiten Kindergrundsicherung aus und betont die Bedeutung starker sozialer Sicherheit für Kinder und Familien in Wien.
„Kein Kind darf in einem der reichsten Länder Europas – Österreichs - mit Armut, Unsicherheit oder fehlenden Chancen aufwachsen müssen. Kinderarmut ist kein individuelles Schicksal, sondern eine gesellschaftspolitische Aufgabe, der wir uns gemeinsam stellen müssen“, so Mautz.
Kinderarmut betrifft hunderttausende Kinder
Aktuelle Zahlen zeigen den dringenden Handlungsbedarf deutlich: Österreichweit sind mittlerweile 377.000 Kinder und Jugendliche armutsgefährdet. In Wien betrifft das rund 145.000 Kinder. Für viele Familien bedeutet das massive Einschränkungen im Alltag - vom fehlenden Urlaub bis hin zu schwer bezahlbaren Energiekosten oder Zahlungsrückständen. „Wenn bundesweit so viele Kinder auf Dinge verzichten müssen, die für andere selbstverständlich sind, dann dürfen wir nicht wegschauen. Jedes Kind verdient die gleichen Chancen auf Bildung, Gesundheit und ein gutes Leben“, so Mautz. Besonders alarmierend seien auch die steigenden Kosten für Familien bundesweit. Laut Kinderkostenanalyse liegen die durchschnittlichen monatlichen Kosten pro Kind mittlerweile bei rund 624,91 Euro. „Jedes Kind ist gleich viel wert, jedes einzelne Kind hat Bedürfnisse und verdient die gleiche Absicherung. Genau deswegen braucht es eine gerechte und treffsichere Unterstützung“, erklärt Mautz.
Wien steht für soziale Sicherheit und Zusammenhalt
Die Wiener Sozialpolitik zeigt seit Jahren, wie gezielte Unterstützung Familien entlasten und Kindern Perspektiven eröffnen kann. Von kostenloser Bildung über starke Gesundheitsangebote bis hin zu leistbaren Freizeit- und Betreuungsmöglichkeiten arbeite Wien laufend daran, die Lebensqualität für alle Wiener*innen zu verbessern. „Wien ist eine Stadt des Zusammenhalts. Wir investieren bewusst in soziale Infrastruktur, weil jedes Kind das Recht auf ein gutes Aufwachsen hat - unabhängig vom Einkommen der Eltern“, betont Mautz. Gerade deshalb unterstütze Wien die Einführung einer bundesweit einheitlichen, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung außerhalb der Sozialhilfe ausdrücklich.
Wien unterstützt Bundesregierung bei schnellstmöglicher Umsetzung
Die Folgekosten von Kinderarmut seien nicht nur menschlich dramatisch, sondern auch volkswirtschaftlich enorm. Laut OECD entstehen in Österreich durch soziale Benachteiligung im Kindesalter jährliche Kosten in Höhe von 17,2 Milliarden Euro. Im Bundesregierungsprogramm ist die Kindergrundsicherung bereits angekündigt worden. Mit der heutigen Resolution zeigt Wien, dass wir das Vorhaben der Bundesregierung voll unterstützen. „Wer heute in Kinder investiert, stärkt morgen unsere gesamte Gesellschaft. Kinderarmut zu bekämpfen bedeutet, Bildungschancen zu verbessern, Gesundheit zu fördern und sozialen Zusammenhalt zu sichern“, so Mautz abschließend.
(schluss)ip
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