- 20.05.2026, 09:32:02
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ÖHV fordert Verhandlungen statt Branchenbashing: vida-Profilierung schadet nur eigenen Mitgliedern
Die ÖHV warnt vor der Torpedierung der KV-Verhandlungen durch die vida und setzt auf konstruktives Miteinander statt Profilierungstaktik.
„Die schwierige Wirtschaftslage leugnen und die Gesprächspartner pauschal schlechtmachen führt zu gar nichts“, kritisiert Walter Veit, der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung, die Vorgangsweise der vida im Vorfeld der KV-Verhandlungen. Der partnerschaftliche Weg habe Früchte getragen: „Den neuen Rahmen-Kollektivvertrag mit nachhaltigen Verbesserungen und die höchsten Abschlüsse der letzten Jahre haben wir am Verhandlungstisch erzielt. Die vida kann diese Jahrhundert-Erfolge nicht einfach abstreiten.“
Beschäftigte bestätigen erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre
Die Spitzenhotellerie investiert seit Jahren konsequent in die Qualität der Arbeitsplätze, moderne Rahmenbedingungen und gezielte Kompetenzentwicklung. Das bestätigen Beschäftigte: Bei Kununu schneidet die Hotellerie überdurchschnittlich ab, bei „Great Place to Work“ belegen Hotels regelmäßig Spitzenplätze. „Es ist ganz klar, gemeinsam erreichen wir viel. Bleiben solche Fortschritte jetzt aus, sind die Beschäftigten die Leidtragenden der vida-Profilierungstaktik,“, so Veit.
Hand der Arbeitgeber bleibt ausgestreckt
Unfinanzierbare Forderungen wie die nach bezahlten Mittagspausen – die liefen auf eine zusätzliche Lohnerhöhung um 6% hinaus – ordnet Veit als Provokation ein. Denn die wirtschaftlich schwierige Lage der Unternehmen könne der Gewerkschaft nicht verborgen geblieben sein: „Sie begründet die überhöhten Lohnforderungen ja mit den Kostenanstiegen der vergangenen Jahre. Dasselbe Argument nicht für die schwierige Lage der Unternehmen gelten zu lassen ist unseriös“, wünscht sich Veit konstruktive Gespräche. Die Energie der vida wäre besser in den mit 6,5 Mio. Euro dotierten Tourismusbeschäftigtenfonds investiert statt in Schmutzkübelkampagnen: „Die Fonds-Millionen können die Arbeitsbedingungen weiter verbessern. Das Branchenbashing kann gar nichts“, betont Veit. Die Hand der Arbeitgeber bleibt ausgestreckt.
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