• 20.05.2026, 09:00:38
  • /
  • OTS0018

Damit Migräne im Urlaub keine Chance hat

Endlich abschalten statt ausfallen: Moderne Migräne-Prophylaxe kann wertvolle Ferientage retten.

Wien (OTS) - 

Sommerurlaub: unbeschwerte Ferientage genießen, endlich das tun, worauf man sich schon so lange gefreut hat! Für Menschen mit Migräne[i] ist die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres jedoch oft getrübt, denn: Die Erkrankung kann auch – oder gerade – im Urlaub zuschlagen. Abreise-Stress, lange Autofahrten oder Flüge, ungewohnte Hitze, überklimatisierte Räume, veränderte Schlafrhythmen oder ungewohnte Tagesabläufe können Migräne-Attacken auslösen. Umso wichtiger ist es für Betroffene, sich rechtzeitig um eine effektive Migräne-Prophylaxe zu kümmern. Mit den modernen Antikörper-Therapien stehen hier hochwirksame und gut verträgliche vorbeugende Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die Zahl und Intensität der Attacken deutlich reduzieren können und in ihrer Anwendung ausgesprochen alltagstauglich sind: Als Kurzinfusion, nur vier Mal im Jahr oder als Fertigpen zur Selbstanwendung verhelfen sie Migräne-Patientinnen zu mehr Freiheit, Planbarkeit und Lebensqualität – und letztlich auch zu (mehr) unbeschwerten Urlaubstagen.

„Viele Menschen freuen sich monatelang auf ihren Urlaub – und erleben dann ausgerechnet in den Ferien massive Einschränkungen durch ihre Migräne. Statt Strand, Ausflug und gemeinsamer Zeit mit Familie und Freunden heißt es plötzlich: Rückzug ins abgedunkelte Hotelzimmer und warten, bis die furchtbaren Schmerzen, oft verbunden mit Übelkeit bis zum Erbrechen, wieder vergehen. Und dieser schreckliche Zustand kann im Extremfall bis zu drei Tage andauern“, beschreibt Migräne-Spezialist Dr. Manfred Eder, niedergelassener Neurologe in Groß-Enzersdorf, das Leid(en) der Betroffenen.

Warum Migräne gerade im Urlaub zuschlägt

Gerade die Ferienzeit bringt oft viele typische Migräne-Auslöser mit sich: Stress vor der Abreise, Schlafmangel, lange Autofahrten bzw. Flüge, große Hitze, Flüssigkeitsmangel, ungewohnte Mahlzeiten oder ein veränderter Tagesrhythmus. Auch der abrupte Wechsel von Anspannung zu Entspannung kann Migräne-Attacken begünstigen.

„Viele Betroffene erleben Migräne genau dann, wenn sie endlich abschalten können – etwa am ersten Urlaubstag. Der Körper reagiert sensibel auf Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus, auf Klimawechsel oder auf das Nachlassen von Stress. Dadurch kann die Wahrscheinlichkeit für Attacken steigen“, erläutert Dr. Eder.

Besonders belastend sei dabei die fehlende Planbarkeit, betont der Neurologe, eine mögliche Migräne-Attacke schwebe wie ein Damokles-Schwert über den Betroffenen, die mit der ständigen Angst reisen, im entscheidenden Moment „auszufallen“ und wertvolle Urlaubstage zu verlieren.

Moderne Migräne-Prophylaxe: Unbeschwertheit zurückgewinnen – gerade im Urlaub

Die gute Nachricht: Migräne ist heute besser behandelbar denn je. Sowohl zur Therapie während einer Attacke (Akuttherapie) als auch zur Vorbeugung (Prophylaxe) stehen mittlerweile hochwirksame Medikamente zur Verfügung.

„Vor allem auf dem Gebiet der Prophylaxe hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan“, erläutert Eder. „Treten Migräne-Attacken an vier oder mehr Tagen pro Monat auf, empfehlen wir zusätzlich zur Akuttherapie meist eine solche prophylaktische, also vorbeugende, Behandlung. Ziel ist es, dadurch die Häufigkeit und Stärke der Attacken deutlich zu reduzieren und damit auch die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern“, so Eder.

Sogenannte CGRP[ii]-Antikörper-Therapien blockieren gezielt Botenstoffe, die bei der Entstehung von Migräne eine zentrale Rolle spielen. Dadurch werden Zahl und Stärke der Migräne-Attacken deutlich reduziert.

„Diese modernen Therapien sind generell nicht nur sehr wirksam, sondern im Allgemeinen auch sehr gut verträglich. Also ganz anders als früher, als man zur Migräne-Prophylaxe Medikamente wie Betablocker einsetzte, die zwar Migräne-Attacken wirksam reduzieren konnten, aber eine Vielzahl von unerwünschten Wirkungen hatten“, führt Dr. Eder weiter aus.

Vierteljährliche Kurzinfusion oder Fertigpen: für jeden die passende Lösung

Je nach Präparat gibt es unterschiedliche Verabreichungsformen: Die Therapie kann viermal pro Jahr als sogenannte Migräne-Kurzinfusion erfolgen, die etwa 30 Minuten dauert und durch den Arzt verabreicht wird. Alternativ steht ein Fertigpen zur Verfügung, mit dem sich Betroffene das Medikament selbst spritzen können – entweder einmal monatlich oder vierteljährlich in Form der dreifachen Dosis mittels drei Fertigpens hintereinander.

Welche Therapieform geeignet ist, hängt von der individuellen Situation und den persönlichen Bedürfnissen ab.

„Für Menschen, die beruflich oder privat viel unterwegs sind, viel reisen oder einfach ihren Alltag ohne ständige Angst vor der nächsten Migräne-Attacke gestalten möchten, stellen diese modernen Therapieformen eine enorme Erleichterung dar“, betont der Migräne-Spezialist. Sie bedeuten mehr Freiheit, mehr Planbarkeit und die Möglichkeit, die zur Verfügung stehende Zeit – gerade auch auf Reisen oder im Urlaub – wieder selbstbestimmter gestalten zu können.

Rechtzeitig vorsorgen statt Urlaubstage verlieren

Die modernen Medikamente (CGRP-Antikörper) zur Migräne-Prophylaxe können allerdings nur nach erfolgter Migräne-Diagnose durch den Facharzt oder die Fachärztin für Neurologie verschrieben werden.

Im Hinblick auf die bevorstehende Ferienzeit empfiehlt Dr. Eder daher, rechtzeitig aktiv zu werden: „Die erstmalige Verschreibung dieser Medikamente muss durch den Facharzt erfolgen, die nachfolgenden Verschreibungen und Verabreichungen kann der Hausarzt vornehmen. Um den Urlaub möglichst entspannt und ohne quälende Attacken genießen zu können, sollte man sich möglichst frühzeitig um eine passende Migräne-Prophylaxe kümmern. Dann stehen die Chancen auf unbeschwerte Ferientage deutlich besser.“

Mit freundlicher Unterstützung der Lundbeck Austria GmbH


* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf eine durchgehend gendergerechte Schreibweise verzichtet.

[i] Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Rund 12 bis 13 Prozent der Bevölkerung leiden daran, in Österreich sind mehr als eine Million Menschen betroffen. Frauen deutlich häufiger als Männer.

[ii] CGRP steht für Calcitonin Gene Related Peptide, Schlüsselsubstanz in der Pathophysiologie der Migräne. CGRP erweitert die Blutgefäße in der Hirnhaut, fördert Entzündungen und kann bei Migräneattacken vermehrt im Blut nachgewiesen werden.

Rückfragen & Kontakt

Urban & Schenk medical media consulting

[email protected] , +43 664/41 69 4 59

[email protected] , +43 664/160 75 99,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MMC

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel