• 19.05.2026, 18:30:02
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Poljak (SPÖ): „Kinderrechte sind nicht verhandelbar - Gewalt hat in der Erziehung keinen Platz“

Kinder brauchen Schutz, Sicherheit und Respekt statt Einschüchterung

Wien (OTS) - 

„Wer Gewalt gegen Kinder öffentlich verteidigt, überschreitet eine rote Linie des gesellschaftlichen Zusammenhalts", mit scharfer Kritik reagiert SPÖ-Gemeinderat und Jugendsprecher Nikola Poljak auf Aussagen aus der FPÖ, in denen körperliche Gewalt gegen Kinder relativiert und als 'gesunde Watsche' verharmlost wurde. Für Poljak ist klar: „Wer Gewalt gegen Kinder verharmlost, zeigt vor allem eines: fehlenden Respekt. Fehlenden Respekt vor Kindern, vor ihrer Würde und vor ihrem Recht auf ein gewaltfreies Aufwachsen."

Besonders erschütternd sei, dass Gewalt gegen Kinder öffentlich als normale Erziehung dargestellt werde. „Eine ‚gesunde Watsche‘ ist keine Pädagogik. Dabei geht es um eine erwachsene Person, die ein Kind schlägt. Wer dafür Verständnis oder sogar Applaus erwartet, offenbart ein erschreckendes Menschenbild“, so Poljak. Kinder hätten ein Recht auf Schutz, Sicherheit und ein gewaltfreies Aufwachsen. Gerade Politiker*innen müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein. „Worte aus Machtpositionen verschieben Grenzen. Wer Gewalt gegen Kinder verharmlost, gibt all jenen Rückendeckung, die glauben, Stärke bedeute Einschüchterung und Angst“, warnt der SPÖ-Jugendsprecher.

Poljak verweist darauf, dass Wien seit Jahren gezielt in Gewaltprävention, Jugendarbeit und respektvolles Miteinander investiert. Mit Projekten wie 'Respekt: Gemeinsam stärker' an Wiener Schulen setze die Stadt bewusst auf Prävention, Beteiligung und soziale Sicherheit statt auf Einschüchterung und autoritäres Denken. „Schule und Jugendarbeit müssen Orte sein, an denen junge Menschen lernen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen, ihre Meinung frei zu äußern und Gemeinschaft zu erleben. Genau dafür steht Wien: für Zusammenhalt, Solidarität und ein respektvolles Miteinander“, betont Poljak.

Besonders problematisch sei laut SPÖ-Jugendsprecher die politische Botschaft hinter solchen Aussagen. „Wer Kindern beibringt, dass Konflikte mit Schlägen gelöst werden dürfen, darf sich nicht wundern, wenn Gewaltspiralen weitergetragen werden. Gewalt erzieht nicht. Gewalt unterwirft." Abschließend hält Poljak fest: „Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich nicht darin, wie hart Erwachsene gegen Kinder auftreten. Sie zeigt sich darin, wie sicher Kinder vor Gewalt sein können. Kinderrechte sind kein ideologischer Luxus, sondern das Fundament einer modernen und lebenswerten Stadt.“ (schluss) gm

Rückfragen & Kontakt

Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
Gwendolin Melchart, MA
Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +43 66488461881
E-Mail: [email protected]

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