• 19.05.2026, 13:33:03
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Deutsche Hersteller verbinden Rekordinvestitionen in Digitalisierung mit steigenden Cyber-Risiken und Druck bei Projektumsetzung

Wie Report von Rockwell Automation zeigt

DÜSSELDORF, Deutschland (OTS) - 

Neue Untersuchungen zeigen, dass der deutsche Industriesektor in eine Phase eintritt, in der Erfolg von einer disziplinierten Umsetzung abhĂ€ngt – Unternehmen mĂŒssen hohe Investitionen mit wachsenden operativen und Cybersecurity-relevanten Herausforderungen in Einklang bringen.

Rockwell Automation, das weltweit grĂ¶ĂŸte Unternehmen fĂŒr industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute die deutschen Ergebnisse seines 11. „State of Smart Manufacturing Reports" veröffentlicht. Der Bericht wird jĂ€hrlich herausgegeben. Basierend auf einer globalen Umfrage unter FĂŒhrungskrĂ€ften der Fertigungsbranche, darunter eine reprĂ€sentative Gruppe aus Deutschland, zeigt der Bericht, wie die industrielle Basis des Landes den Übergang von digitalen Ambitionen zur skalierten Umsetzung vollzieht.

Die Ergebnisse zeigen, dass deutsche Hersteller weltweit mit die höchsten Investitionen in der Industrie tĂ€tigen und gleichzeitig einen disziplinierteren Ansatz beim Technologieeinsatz verfolgen. 87 Prozent der Unternehmen betrachten die digitale Transformation mittlerweile als unverzichtbar. Durchschnittlich 29 Prozent ihres Betriebsbudgets wenden Hersteller fĂŒr Industrietechnologie auf. Damit positioniert sich Deutschland sowohl hinsichtlich der Investitionen als auch der Umsetzung als einer der fortschrittlichsten FertigungsmĂ€rkte in Europa.

„Die deutsche Fertigungsindustrie definiert sich nicht mehr danach, ob sie digitale Technologien einsetzt, sondern danach, wie effektiv sie diese skalieren kann", sagte Vincenzo Monaco, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Vertriebsleiter von Rockwell Automation in Deutschland. „Der Fokus hat sich auf die Umsetzung verlagert – die Integration von KI, Daten und Automatisierungslösungen in die BetriebsablĂ€ufe bei gleichzeitiger BewĂ€ltigung von Risiken, dem Druck in puncto Energie und dem Wandel in der Belegschaft."

KI ist mittlerweile eine zentrale SĂ€ule der industriellen WettbewerbsfĂ€higkeit in Deutschland. Die EinfĂŒhrung ist oftmals bereits erfolgt: Die HĂ€lfte der Hersteller gibt an, diesbezĂŒglich aktiv zu investieren, und viele setzen KI direkt auf der Fertigungsebene ein. Von noch grĂ¶ĂŸerer Bedeutung ist, dass KI zunehmend als strategisches Unterscheidungsmerkmal angesehen wird: Über ein Drittel der Hersteller identifiziert sie als die Technologie, von der sie den grĂ¶ĂŸten Einfluss auf die langfristige WettbewerbsfĂ€higkeit erwarten.

Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der operativen Nutzung. KI wird in Bereichen wie QualitÀtskontrolle, Prozessoptimierung und Energiemanagement eingesetzt, was Deutschlands Fokus auf Effizienz und PrÀzision in der industriellen Produktion widerspiegelt. Anstatt experimentelle AnwendungsfÀlle zu verfolgen, geben Hersteller solchen Anwendungen den Vorrang, die messbare Verbesserungen bei Leistung und ZuverlÀssigkeit liefern.

Der Wandel hin zu hochgradig vernetzten und intelligenten Produktionssystemen erhöht jedoch auch die Exposition fĂŒr Risiken. Deutschland verzeichnet unter den großen europĂ€ischen Volkswirtschaften die höchste Anzahl an VorfĂ€llen mit Bezug zu Cybersecurity: So waren 60 Prozent der Hersteller hierzulande im vergangenen Jahr von mindestens einem Cyberangriff betroffen – trotz nahezu flĂ€chendeckender Investitionen in Cybersicherheit. Dies verdeutlicht die wachsende Spannung zwischen digitaler Kompetenz und AnfĂ€lligkeit.

Cybersicherheit entwickelt sich daher von einer technischen Schutzmaßnahme zu einer zentralen betrieblichen Disziplin. Die Hersteller konzentrieren sich zunehmend darauf, die Konvergenz von IT- und Betriebstechnologiesystemen zu sichern, wo heutzutage die meisten Schwachstellen bestehen, und gleichzeitig entsprechendes Bewusstsein bei der Belegschaft sowie die WiderstandsfĂ€higkeit zu stĂ€rken.

Neben KI und Cybersicherheit spielen Simulationstechnologien in Produktionsumgebungen eine immer wichtigere Rolle. Deutschland ist in Europa fĂŒhrend beim Einsatz von Digital Twins, wobei die EinfĂŒhrung von der Planungsphase in die praktische Anwendung ĂŒbergeht. Diese Technologien ermöglichen es Herstellern, Prozesse zu simulieren, die Leistung zu optimieren und Risiken zu reduzieren, bevor Änderungen in der Fertigung umgesetzt werden.

Dennoch bleibt eine grundlegende HĂŒrde bestehen: im Bereich der Daten. Trotz einer fortschrittlichen digitalen Infrastruktur geben Hersteller an, nur etwa 40 Prozent der von ihnen generierten Daten effektiv zu nutzen. Diese Kluft zwischen Datenerfassung und Datennutzung entwickelt sich zu einem der grĂ¶ĂŸten Hindernisse bei der vollstĂ€ndigen Ausschöpfung des Potenzials der digitalen Transformation.

Auch die Dynamik in der Belegschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung. KapazitĂ€tsengpĂ€sse und steigende Arbeitskosten prĂ€gen weiterhin operative Entscheidungen. Zugleich steigt die Nachfrage nach neuen Kompetenzen. Insbesondere Expertise in den Bereichen Cybersicherheit und KI gelten mittlerweile als entscheidend fĂŒr die zukĂŒnftige Entwicklung der Belegschaft, was die wachsende KomplexitĂ€t industrieller Umgebungen widerspiegelt.

Anstatt ArbeitskrĂ€fte zu ersetzen, konzentrieren sich deutsche Hersteller darauf, die menschlichen FĂ€higkeiten durch Technologie zu erweitern. Umschulungen nehmen branchenweit zu. Ein grĂ¶ĂŸerer Anteil der BeschĂ€ftigten nimmt bereits an solchen Schulungsprogrammen teil, die darauf ausgerichtet sind, digitale Aufgaben wahrnehmen zu können.

Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Fertigungssektor zwar hoch entwickelt ist, aber in einem komplexeren und anspruchsvolleren Umfeld agiert. Deutschland investiert nicht nur in großem Umfang, sondern stellt sich auch den Herausforderungen der Umsetzung der digitalen Transformation in realen Produktionssystemen.

Die nÀchste Phase der industriellen WettbewerbsfÀhigkeit wird nicht durch den Zugang zu Technologie bestimmt, sondern durch die FÀhigkeit, diese effektiv in alle BetriebsablÀufe zu integrieren, zu sichern und zu skalieren.

Forschungsmethodik

Der „State of Smart Manufacturing Report" spiegelt Erkenntnisse von FĂŒhrungskrĂ€ften der Fertigungsbranche aus verschiedenen LĂ€ndern und Branchen wider, darunter die Automobilindustrie, Life Sciences, KonsumgĂŒter und industrielle Fertigung. Die Erhebung untersucht den Einsatz fortschrittlicher Technologien wie kĂŒnstliche Intelligenz, Cybersicherheit, digitale Zwillinge und Strategien zur Transformation der Belegschaft und bietet einen umfassenden Überblick darĂŒber, wie sich Hersteller als Reaktion auf zunehmende KomplexitĂ€t und Wettbewerbsdruck weiterentwickeln.

Informationen zu Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), ist ein weltweit fĂŒhrendes Unternehmen fĂŒr industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Vorstellungskraft von Menschen mit dem Potenzial der Technologie, um die Grenzen des Menschenmöglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu machen. Rockwell Automation hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, und beschĂ€ftigt am Ende des GeschĂ€ftsjahres 2025 rund 26.000 Problemlöser, die sich fĂŒr unsere Kunden in mehr als 100 LĂ€ndern einsetzen. Um mehr darĂŒber zu erfahren, wie wir das Connected EnterpriseÂź in Industrieunternehmen zum Leben erwecken, besuchen Sie bitte http://www.rockwellautomation.com .

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RĂŒckfragen & Kontakt

KONTAKT:
Stanley Miller, [email protected], +44 7780 998582

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