• 19.05.2026, 12:21:02
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Religion vor Gesetz – Gibt es ein Problem mit politischem Islam? | "Pro und Contra" am Dienstag um 22:20 Uhr auf JOYN & PULS 4

Es diskutieren Wolfgang Sobotka, Seyran Ateş, Carla Amina Baghajati & Sigrid Maurer. Danach bei "Breaking Media": Mutiert die Bekämpfung von "Hass im Netz" zum Geschäftsmodell?

Wien (OTS) - 

Die Ergebnisse der Wiener Jugendstudie sorgen für Aufregung: 41 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen stellen religiöse Gebote über die Gesetze der Republik. Während Kritiker das Konzept eines liberalen „Euro-Islam“ für gescheitert erklären, warnt die Gegenseite vor Pauschalverurteilungen.

Die jüngste Studie des Soziologen Kenan Güngör im Auftrag der Stadt Wien zeichnet ein explosives Bild an Österreichs Schulen: Neben der Ablehnung des österreichischen Rechtssystems zeigen sich verfestigte traditionelle Rollenbilder und eine hohe Konfliktbereitschaft. Braucht der Rechtsstaat jetzt harte Sanktionen gegen den politischen Islam, oder müssen die sozialen Ursachen abseits der Religion im Fokus stehen?

Diese Fragen und mehr diskutiert Moderatorin Manuela Raidl bei "Pro und Contra" um 22:20 Uhr auf JOYN und PULS 4 mit:

  • Wolfgang Sobotka - Nationalratspräsident a.D., ÖVP
  • Seyran Ateş - liberale Imamin und Frauenrechtlerin
  • Carla Amina Baghajati - Schulamtsleiterin, IGGÖ
  • Sigrid Maurer - stv. Klubobfrau, Die Grünen

Danach bei "Breaking Media": Ein Like & Sie stehen vor Gericht!
Ab fünf Follower:innen gilt man als Medieninhaber:in. Wer Inhalte auf Social Media teilt oder auch nur liked, muss vorher sorgfältig prüfen, ob sie stimmen. Sonst drohen hohe Strafen von mehreren tausend Euro. In einer neuen Ausgabe des Medienkompetenz-Magazins "Breaking Media" um 23:15 Uhr lädt Moderatorin Gundula Geiginger FALTER-Chefredakteur Florian Klenk zum Talk und bespricht seine Recherchen. Mutiert die Bekämpfung von „Hass im Netz“ zum Geschäftsmodell?

Florian Klenk: „Mich beschäftigt das Thema sehr, weil es sozusagen an der Schnittstelle steht zwischen Schutz der Persönlichkeitsrechte. Ich sehe auf der einen Seite, dass ich Leute, die in solche Shitstorms kommen, wehren wollen. Gleichzeitig habe ich aber auch Verständnis dafür, dass wir als liberale Gesellschaft öffentlich diskutieren können müssen und das nicht jedes Wort sozusagen auf eine medienrechtliche Justiz-Waagschale gelegt wird, wo der Einzelne nicht mehr weiß, was er sagen darf.“
Die Strafhöhe für ein Like hängt mit dem Inhalt des ursprünglichen Postings zusammen. Gravierend sind für die Verurteilten vor allem die Anwalts- und Prozesskosten von bis zu 15.000 Euro. Gefährdet dieses Gesetz auch die Meinungsäußerung auf Social Media? Wie hoch soll die Strafe für ein Like sein? Und wie kann man Opfer vor digitalem Mobbing schützen, ohne die freie Meinungsäußerung einzuschränken?

Außerdem Thema bei "Breaking Media": Wie die können Fake News im Netz eingebremst werden und droht Plattformen in Europa am Ende eine Sperre? Gundula Geiginger spricht dazu mit Vize-EU-Kommissionspräsidentin Henna Virkkunen.

"Pro und Contra" am Dienstag um 22:20 Uhr und "Breaking Media" um 23:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Rückfragen & Kontakt

ProSiebenSat.1 PULS 4
Stephanie Woloch
E-Mail: [email protected]

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