- 19.05.2026, 11:22:02
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FPÖ-Brucker: SPÖ für Sportstättenproblem verantwortlich
Scharfe Kritik an der Wiener Sportpolitik übte heute FPÖ-Gemeinderat Lukas Brucker: „Der Wiener Sport wird nicht von der Politik getragen – und schon gar nicht von der SPÖ. Er wird getragen von tausenden ehrenamtlichen Funktionären, Trainern, Betreuern und Eltern.“
Besonders scharf kritisierte Brucker das sportpolitische Totalversagen der Wiener SPÖ bei der Sportinfrastruktur. Wien leide seit Jahren unter einem massiven Sportstättenproblem, während die Stadtregierung Milliarden in rote Prestigeprojekte und teure PR-Inszenierungen pumpe. „Wien hat ein massives Sportanlagenproblem“, verwies Brucker auf die Einschätzung eines hochrangigen Sportfunktionärs. Wien sei „nicht einmal ansatzweise in der Lage, ein wirklich großes internationales Sportereignis professionell auszurichten“. Während Städte wie Prag oder Budapest moderne Arenen und Stadien errichtet hätten, herrsche in Wien seit Jahren Stillstand.
Deutliche Worte fand Brucker auch zur jahrelangen Verzögerung der Eventhalle St. Marx. „2019 wurde die Eventhalle St. Marx angekündigt. 2024 hieß es plötzlich: Eröffnung 2030. Und jetzt – im April 2026 – erklärt die Stadt Wien, man befinde sich noch immer in der ‚Vorbereitungsphase‘“, kritisierte Brucker. Wieder einmal liefere die SPÖ „nur Schlagworte und PR-Inszenierungen“ statt echter Lösungen.
Auch die Situation rund um den Postsportverein sei sinnbildlich für das sportpolitische Versagen der Stadtregierung. „Dort trainieren tausende Kinder und Jugendliche. Und diese jungen Menschen brauchen Planungssicherheit und Sportflächen – nicht nur lose Ankündigungen“, so Brucker. Sportsprecher im Wiener Landtag, LAbg. Harald Stark ergänzte: „Plätze, wo Eltern ihren Kindern Fahrradfahren beibringen können, sucht man vergebens.“
Auch beim Thema Behindertensport gibt es Stark zufolge großen Aufholbedarf: „Seit meiner Angelobung vor einem Jahr wurden im Bereich des Behindertensports Förderungen in der Höhe von 44.000 Euro genehmigt und Stadtrat Hacker spricht ernsthaft von der Sportstadt Wien im Bereich der Inklusion, das ist absurd.“
Abschließend fordern Brucker und Stark mehr Unterstützung für den Breitensport: „Wenn Wien wirklich Sportstadt sein will, dann braucht es moderne Sportstätten, funktionierende Infrastruktur, echte Unterstützung für Vereine und vor allem Respekt vor den Ehrenamtlichen.“
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