• 12.05.2026, 09:15:02
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Next Generation AI: Schüler:innen zeigen in der AI Factory Austria konkrete KI-Projekte

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Schüler:innen aus BWKI-Projekten und „KI-Schulen des Jahres“
diskutierten mit Innovationsminister Peter Hanke, KI-Expert:innen,
Startups und Förderstellen über Österreichs KI-Zukunft
Wien (OTS) - 

Rund 90 Schüler:innen aus BWKI-Projekten und „KI-Schulen des Jahres“ diskutierten mit Innovationsminister Peter Hanke, KI-Expert:innen, Startups und Förderstellen über Österreichs KI-Zukunft

Rund 90 Schüler:innen, KI-Expert:innen, Startups sowie Vertreter:innen aus Forschung, Förderlandschaft und öffentlicher Verwaltung kamen heute beim Event „Next Generation AI - Junge Talente des BWKI Wettbewerbs“ in der AI Factory Wien zusammen. Im Mittelpunkt standen Sieger:innen und Projektteams des Bundeswettbewerbs für Künstliche Intelligenz (BWKI) der vergangenen Jahre, Klassen der „KI-Schulen des Jahres“ sowie der direkte Austausch mit Bundesminister Peter Hanke.

Die jungen Talente präsentierten KI-Projekte aus den Jahren 2023 bis 2025, diskutierten über Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz und vernetzten sich im Anschluss bei Workshops, Speed-Dating-Formaten, Gründungsinputs und Patent-Kurzberatungen mit Expert:innen, Startups und Förderstellen. Thematisch reichten die präsentierten Projekte von Gebärdensprache am Smartphone, autonomem Fahren und Deepfake-Erkennung über Bildverarbeitung, politische Transparenz und medizinische Dokumentation bis zu Compliance und Cybersecurity.

Bundesminister Hanke: „KI-Zukunft mit jungen Menschen gestalten“

Innovationsminister Peter Hanke hob bei der Eröffnung hervor, dass Künstliche Intelligenz heute nicht mehr wegzudenken sei und junge Menschen einen mutigen, verantwortungsvollen Zugang zu dieser Technologie entwickeln müssten. Der Austausch mit Forschung, Universitäten, Unternehmen und Förderstellen solle dabei helfen, aus schulischen Projekten neue Perspektiven für Studium, Gründung und Anwendung entstehen zu lassen. Zugleich verwies Hanke auf die Industriestrategie der Bundesregierung mit dem Ziel, Österreich bis 2035 unter die wirtschaftlich bedeutendsten Länder zu führen – eine Entwicklung, die nach seiner Einschätzung nur mit technologiebegeisterten Gruppen und starken Netzwerken gelingen könne.

Was wir heute gesehen haben, zeigt: KI-Kompetenz entsteht dort, wo junge Menschen Neugier mit Verantwortung verbinden. Der BWKI macht sichtbar, welches Potenzial in Österreichs Schulen steckt. Mit Next Generation AI bringen wir diese Talente mit Forschung, Startups, Förderstellen und der AI Factory Austria zusammen - damit aus Ideen Perspektiven für Ausbildung, Gründung und verantwortungsvolle KI-Anwendung werden“, so Innovationsminister Peter Hanke.

Projekteinblicke von BWKI-Talenten und KI-Schulen Schulbeiträge vorgestellt:

GestIQus
HTL Spengergasse | 1. Platz 2023 | Übersetzt 3D-Fingerpositionen aus Gebärdensprache in Zeichen und ermöglicht damit Smartphone-Steuerung per Gebärdensprache; Fokus auf Inklusivität und Digitalisierung

AutoMinds / Faker
HTL Spengergasse | Projekte 2023/2024 | AutoMinds: End-to-End-Lösung für autonomes Fahren mit Fokus auf europäische Straßen- und Verkehrsdaten; Faker: Deepfake-Erkennung für Videostreams und Teams-Calls mit Industriebezug

ProcessAeye
HTL Perg | 2. Platz 2024 | Echtzeit-Bildrekonstruktion und Inpainting: Kombination klassischer Bildverarbeitung mit Deep-Learning-Modellen, um Bildbereiche detailgetreu zu ergänzen; Demonstration von Qualitäts-/Geschwindigkeits-Trade-offs

Somes
HTL Hollabrunn | Open-Source-Plattform für politische Transparenz; verarbeitet Primärquellen aus dem Nationalrat, Reden und Gesetzestexte mithilfe von KI/LLMs und macht politische Positionen verständlicher zugänglich

MedCodeAssist
HTL Spengergasse | 3. Platz 2025 | KI-gestützte Textanalyse zur Vereinfachung medizinischer Dokumentation; strukturiert Arztbriefe als International Patient Summary und nutzt Standards wie HL7 FHIR und SNOMED CT

Gomply
HTL Spengergasse | aktuelles Projekt zu Model Context Protocol, Compliance und Cybersecurity | Analysiert etwa Meeting-Protokolle und Evidenzen gegen Unternehmens-Guidelines, arbeitet lokal/on-premise und wurde mit einem Use Case aus dem Banken- und Compliance-Umfeld vorgestellt

AI:AT verbindet junge Talente mit Infrastruktur, Expertise und Ökosystem

Karl Kugler, Co-Lead AI Factory Austria AI:AT betont: „Der BWKI zeigt eindrucksvoll, dass KI-Kompetenz früh entstehen kann, wenn Schüler:innen Raum für Experiment, Verantwortung und Anwendung bekommen. Als AI Factory Austria wollen wir diese Energie mit Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung verbinden und jungen Talenten zeigen, wie aus guten Ideen robuste und vertrauenswürdige Anwendungen werden können.

Markus Stöhr, Co-Lead AI Factory Austria AI:AT ergänzt: Junge KI-Talente brauchen nicht nur Inspiration, sondern Anschluss an Infrastruktur, Expertise und Netzwerk. Genau dafür ist AI:AT da: Wir machen sichtbar, welche Wege von der ersten Idee in Richtung Proof of Concept, Gründung oder Kooperation führen - und zeigen zugleich, wie verantwortungsvolle KI in der Praxis entsteht.

Von AI Act bis Startup-Gründung: Anschlussmöglichkeiten für junge KI-Talente

Nach dem Austausch mit Bundesminister Hanke folgte ein Workshop zu EU AI Act und Technologiesouveränität mit AI Factory Austria Experten Michael Löffler und Simeon Harrison. Beim Mittagessen in der AI Factory Austria in Wien standen Speed-Dating-Formate mit Newsrooms.ai/TrendingTopics, Nukuki AI, sz.Digital, FFG Nachwuchsförderung sowie eine Patent-Kurzberatung mit DI Dirk Harms auf dem Programm.

Den Abschluss bildeten Inputs zu Startup-Gründung, Förderung und Ask me Anything mit aws, FFG, sz.Digital, EYYES und weiteren Expert:innen. AI:AT stellte dafür Räume und Austauschformate bereit und brachte die Schüler:innen bewusst mit Co-Worker:innen, Startups, Expert:innen und Förderorganisationen zusammen.

Über den Bundeswettbewerb für Künstliche Intelligenz (BWKI) Österreich

Der Bundeswettbewerb für Künstliche Intelligenz (BWKI) Österreich ist ein Schüler:innenwettbewerb, der junge Menschen für Künstliche Intelligenz begeistert und sie dabei unterstützt, eigene KI-Projekte zu entwickeln. Zum Angebot gehören ein Online-KI-Kurs, der Projektwettbewerb sowie die Auszeichnung „KI-Schule des Jahres“. Der Wettbewerb wird in Österreich von der Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI) umgesetzt und vom BMIMI unterstützt. Bewertet werden neben Methodik und technischer Qualität auch wirtschaftliches Potenzial, gesellschaftlicher Nutzen und ethische Dimensionen der Projekte. Der Wettbewerb fand 2025 bereits zum fünften Mal statt; jährlich nehmen über 100 registrierte Teilnehmer:innen teil, 2025 erreichten sieben Teams das Finale und vier Projekte wurden prämiert. Zusätzlich gibt es den Sonderpreis AI for Green.

Über die AI Factory Austria AI:AT

Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA) geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt. Die Partner im Konsortium sind TU Wien, Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Universität Innsbruck, TU Graz, Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Institute of Science and Technology Austria (ISTA), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), INiTS - Vienna's High-Tech Incubator sowie EODC - Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring GmbH. AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit einem physischen Hub, Trainings, Austauschformaten und Services.

Als marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt unterstützt AI:AT Organisationen aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung entlang der KI-Reise, vom ersten Use Case bis zur praktischen Umsetzung, und verbindet junge Talente früh mit Forschung, Startups, Förderstellen und europäischen Anschlussmöglichkeiten.

www.ai-at.eu

Funding Acknowledgement

Die AI Factory Austria (AI:AT) wird durch das European High-Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des Fördervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird unterstützt durch das Horizon-Europe-Programm der Europäischen Union sowie Österreich (BMIMI/FFG).

Weitere Bilder in der APA-Fotogalerie

Rückfragen & Kontakt

AI Factory Austria AI:AT
Daniel Pepl, MAS MBA | Head of Marketing & Communications | +43 664
620 78 05 |
[email protected] | http://www.ai-at.eu

Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)
Carina Novy, Pressesprecherin | +43 1 711 62-65 8010 | Mobil: +43 664
855 19 12 | [email protected] | www.bmimi.gv.at |
infothek.bmimi.gv.at

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