• 12.05.2026, 08:06:02
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FPÖ-Resch: Alserbachstraßen-Radweg sofort rückbauen statt weiter Geld verschwenden

Aus „Vorzeige-Radweg“ wurde Millionenflop: Trotz Radweg brauchen Radfahrer jetzt mehr als doppelt so lange

Wien (OTS) - 

„Der erst im Dezember eröffnete Radweg in der Alserbachstraße entwickelt sich endgültig zum Sinnbild für die chaotische und ideologiegetriebene Verkehrspolitik der Wiener SPÖ. Kaum eröffnet, wird der neue Belag bereits wieder abgefräst und die Strecke erneut aufgegraben. Statt weiter Steuergeld zu verbrennen, sollte man die Baustelle jetzt nutzen und diesen völlig verfehlten Radweg gleich wieder entfernen“, fordert FPÖ-Mobilitätssprecher LAbg. Klemens Resch.

Bereits seit der Eröffnung sorgt der neue Zweirichtungsradweg für massive Kritik. Medienberichte sprechen von einer „roten Welle“, die die Fahrzeit für Radfahrer deutlich verlängert. Laut einem veröffentlichten Vergleich benötigt man mit dem neuen Radweg mittlerweile sogar mehr als doppelt so lange wie zuvor ohne Radweg.

„Dass Radfahrer auf einem angeblichen Vorzeigeprojekt heute statt drei plötzlich sieben Minuten benötigen, zeigt eindrucksvoll, wie absurd und schlecht durchdacht dieses Projekt ist. Hier wurde unter dem Deckmantel der sogenannten Verkehrswende ein vollkommen praxisfernes Prestigeprojekt umgesetzt, das weder den Radfahrern noch den Autofahrern etwas bringt“, so Resch.

„Die Realität hat dieses Prestigeprojekt längst eingeholt. Der Radweg ist langsam, unpraktisch, verursacht zusätzliche Staus und wird nun schon wieder zur Dauerbaustelle. Offenbar wurde hier ohne ausreichende Planung und ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Auswirkungen auf den Verkehr gearbeitet“, erklärt Resch weiter.

Für den FPÖ-Politiker sei daher klar: „Wenn ohnehin bereits alles wieder aufgegraben wird, sollte die Stadt endlich Vernunft walten lassen und den baulich getrennten Zweirichtungsradweg rückbauen. Statt ideologischer Zwangsbeglückung braucht Wien wieder eine Verkehrspolitik mit Hausverstand.“

Resch fordert zudem volle Transparenz über sämtliche Kosten des Projekts sowie über die nun entstehenden Zusatzkosten durch die neuerlichen Bauarbeiten. „Die Wiener Steuerzahler finanzieren hier offenbar ein Dauerprovisorium, das bereits nach wenigen Monaten saniert werden muss. Das ist ein Schildbürgerstreich auf Kosten der Bevölkerung“, so Resch abschließend.

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