- 11.05.2026, 12:22:02
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oecolution zur IEA-Länderprüfung: Energiewende braucht Netze, Speicher und schnellere Verfahren
Klima-NGO will weniger Verzögerungen bei Wind- und Wasserkraft sowie Stromleitungen und sieht Chancen bei Wasserstoff.
Die neue Länderprüfung der Internationalen Energieagentur (IEA) hebt aus Sicht von oecolution klar hervor, was viel zu wenig beachtet wird: Österreich ist bei erneuerbarem Strom EU-Spitzenreiter.
Traditionell stark bei Wasserkraft und zuletzt auch beim Ausbau der Solarenergie, wurden 2024 bereits rund 90 Prozent des Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt. Positiv hervorgehoben werden zudem der österreichweite Smart-Meter-Rollout für intelligentere Stromnetze und mehr Flexibilität sowie der Ausbau von Energiegemeinschaften.
Gleichzeitig weist die IEA auch auf langwierige Genehmigungsverfahren hin. „Neue Windräder, Wasserkraftprojekte und Stromleitungen werden durch Einsprüche von grünen NGOs über Jahre, manchmal Jahrzehnte, verzögert", kritisiert oecolution-Geschäftsführer Christian Tesch. Das geplante Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz müsse "den überbordenden Einspruchsmöglichkeiten einen Riegel vorschieben", so Tesch.
Als Chance sieht oecolution, dass die IEA Österreich großes Potenzial als künftige Wasserstoff-Drehscheibe Europas attestiert. Der Bericht hebe die Nutzung bestehender Leitungen sowie die strategische Lage Österreichs hervor. „Österreich fördert bereits Elektrolyse- und Wasserstoffanlagen. Mit der geplanten Novelle des Gaswirtschaftsgesetzes müssen nun auch die gesetzlichen Grundlagen für das Wasserstoffnetz und die Umrüstung bestehender Gasleitungen geschaffen werden“, so Tesch.
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