• 11.05.2026, 11:30:34
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UNOS fordern mehr Freiheit bei Öffnungszeiten - ESC zeigt Milliardenpotenzial im Handel

UNOS Bundessprecher Michael Bernhard
Wien (OTS) - 

Der Eurovision Song Contest (ESC) bringt im Mai 2026 zehntausende internationale Gäste nach Österreich und sorgt für einen kräftigen wirtschaftlichen Impuls. Doch der stationäre Handel bleibt durch starre Öffnungszeiten ausgebremst. Für UNOS – Unternehmerisches Österreich ist klar: Die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen verhindern, dass zusätzliche Umsätze im heimischen Handel ankommen.

„Der ESC zeigt wie unter einem Brennglas, wie absurd die aktuellen Regelungen sind: Die Kaufkraft ist da, die Menschen sind da – aber viele Geschäfte müssen sonntags und an Feiertagen geschlossen bleiben“, so Michael Bernhard, UNOS Bundessprecher.

Laut einer aktuellen Studie von EcoAustria im Auftrag des Wirtschaftsministeriums bringt der ESC 2026 rund 88.000 zusätzliche Besucherinnen und Besucher nach Österreich. Allein deren Konsumausgaben werden auf rund 21 Millionen Euro geschätzt, insgesamt ergibt sich ein wirtschaftlicher Nachfrageimpuls von 57 Millionen Euro. Gerade diese zusätzlichen Millionen werden innerhalb weniger Tage in der Stadt ausgegeben, auch im Handel. Umgerechnet entspricht das einem zusätzlichen Konsumpotenzial von bis zu zwei Millionen Euro pro Tag (Quelle: BMWET).

„Ein erheblicher Teil dieser Kaufkraft entfällt erfahrungsgemäß auf Shopping. Doch genau hier greifen die Einschränkungen. Wenn Geschäfte an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben müssen, kann dieses Geld gar nicht im stationären Handel ankommen“, betont Bernhard.

Bereits im Leitantrag 2025 haben UNOS die Liberalisierung der Öffnungszeiten gefordert. Ziel ist es, Unternehmer:innen selbst entscheiden zu lassen, wann sich das Aufsperren wirtschaftlich lohnt, auch an Sonn- und Feiertagen.

„Es geht nicht um Zwang, sondern um Freiheit. Niemand muss öffnen – aber wer von solchen Events profitieren will, soll es dürfen. Diese Entscheidung gehört in die Hände der Unternehmerinnen und Unternehmer, nicht in die des Gesetzgebers“, erklärt Bernhard.

UNOS kritisieren zudem die massive Wettbewerbsverzerrung: Während internationale Online-Plattformen rund um die Uhr geöffnet haben, bleibt der stationäre Handel an gesetzlichen Vorgaben gebunden. Bernhard: „Wir lassen Millionenumsätze liegen und treiben Kundinnen und Kunden gleichzeitig in den Onlinehandel. Das schwächt unsere Innenstädte und gefährdet Arbeitsplätze. Gerade in Hochphasen wie rund um den ESC ist das wirtschaftspolitisch völlig unverständlich.“

UNOS fordern daher einmal mehr eine umfassende Reform der Ladenöffnungszeiten hin zu mehr Flexibilität, unternehmerischer Freiheit und fairen Wettbewerbsbedingungen.

UNOS - Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.

Rückfragen & Kontakt

UNOS - Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
Telefon: +4367683414446
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.unos.eu

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