• 11.05.2026, 09:39:02
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Aumannplatz: SPÖ Währing setzt klare Kriterien für Entscheidung im Herbst

Wien (OTS) - 

Die SPÖ Währing sieht die grundsätzliche Weiterentwicklung des Aumannplatzes positiv. Der Aumannplatz ist ein wichtiger öffentlicher Raum im Bezirk und soll für die Menschen im Grätzl verbessert werden. Erfreulich ist auch, dass sich im nun präsentierten Grobkonzept mehrere Punkte wiederfinden, die die SPÖ Währing bereits seit Jahren in die Diskussion eingebracht hat.

Dazu zählen etwa konsumfreie Aufenthaltsbereiche, mehr Begrünung, bessere Aufenthaltsqualität, ein Wasserspiel als Beitrag zu Abkühlung an heißen Tagen sowie Überlegungen zu einer kleinen Bühne für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzungen. Das zeigt aus Sicht der SPÖ Währing: Viele gute Ansätze sind Ergebnis eines längeren Prozesses und greifen Ideen auf, die schon früh diskutiert wurden.

Gleichzeitig ist für die SPÖ Währing klar: Ein Grobkonzept ist noch keine endgültige Entscheidungsgrundlage. Jetzt ist die Bevölkerung nochmals gefragt. Entscheidend wird sein, welche Rückmeldungen noch einfließen, wie die Planung konkretisiert wird, wie die Verkehrsfragen fachlich bewertet werden und welche Kosten am Ende tatsächlich auf dem Tisch liegen.

„Der Aumannplatz ist ein zentraler öffentlicher Raum in Währing. Viele schauen jetzt auf die SPÖ Währing, weil unsere Haltung im weiteren Prozess entscheidend sein wird. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst. Deshalb werden wir keine Schnellschüsse abgeben. Es ist positiv, dass sich viele unserer inhaltlichen Überlegungen im Grobkonzept wiederfinden. Aber die Entscheidung kann erst fallen, wenn der Prozess abgeschlossen ist und alle Fakten vorliegen“, so der SPÖ-Bezirksparteivorsitzende, Landtags- und Gemeinderatsabgeordnete Dr. Michael Trinko.

Sozialdemokratische Kriterien für die Entscheidung
Im Zentrum der Bewertung stehen für die SPÖ Währing klare sozialdemokratische Leitlinien: konsumfreie Aufenthaltsqualität, soziale Durchmischung, gute Begrünung und Hitzeschutz, sichere und gut beleuchtete Wege, Barrierefreiheit, Alltagstauglichkeit für alle Generationen, eine nachvollziehbare Verkehrsplanung sowie die finanzielle Umsetzbarkeit. Die Kostenfrage wird dabei ein wesentlicher Punkt sein, aber nicht der einzige. Ebenso wichtig sind sozialer Nutzen, Sicherheit, Aufenthaltsqualität, Verkehrsorganisation und die Frage, ob der Platz im Alltag tatsächlich besser funktioniert.

„Wir stehen für einen öffentlichen Raum, der für alle da ist. Der Aumannplatz muss ein Ort sein, an dem man sich gerne aufhält, der funktioniert und der das Grätzl stärkt. Deshalb werden wir besonders darauf schauen, dass konsumfreie Bereiche, ausreichende Begrünung, Schatten, Barrierefreiheit und eine klare, alltagstaugliche Verkehrsführung verbindlich berücksichtigt werden. Genau an diesen Kriterien wird sich das Projekt für uns entscheiden“, so Marcus Altmann, Klubobmann der SPÖ Währing.

Ein zentrales Anliegen der SPÖ Währing ist, dass öffentlicher Raum nicht nur für jene attraktiv ist, die konsumieren können. Gerade in einem dicht bebauten Bezirk braucht es Orte, an denen Menschen sitzen, rasten, warten, reden oder sich treffen können, ohne etwas kaufen zu müssen. Diese Haltung hat die SPÖ Währing bereits beim Kutschkermarkt vertreten. Dort war für die Zustimmung der SPÖ entscheidend, dass neben der Weiterentwicklung des Marktes auch konsumfreie Bereiche vorgesehen wurden.

„Öffentlicher Raum muss allen gehören. Gerade Menschen, die im Alltag weniger Spielräume haben, brauchen Orte zum Verweilen, ohne konsumieren zu müssen. Wenn ein Platz neu gestaltet wird, muss er auch für sie besser werden. Diesen sozialen Maßstab legen wir auch beim Aumannplatz an“, so Trinko.

Sicherheit, Beleuchtung und Verkehrsfragen
Besonders wichtig ist für die SPÖ Währing auch die Sicherheit im öffentlichen Raum. Dabei geht es nicht nur um Verkehrsfragen, sondern auch um gute Gestaltung, Beleuchtung, Übersichtlichkeit und das Vermeiden von Angsträumen.

Renate Rummerstorfer, Frauenvorsitzende der SPÖ Währing, betont: „Gerade für Frauen ist öffentlicher Raum auch eine Frage der Sicherheit. Beleuchtung, übersichtliche Bereiche, sichere Wege und Barrierefreiheit sind keine Nebensache, sondern entscheidend dafür, ob sich Frauen, Mädchen, ältere Menschen und alle, die zu Fuß unterwegs sind, auch am Abend und im Alltag sicher fühlen. Genau diesen Anspruch müssen wir beim Aumannplatz konsequent mitdenken.“

Auch bei der Verkehrsplanung setzt die SPÖ Währing auf eine sachliche und fachlich fundierte Vorgangsweise. Dabei vertraut die SPÖ Währing auf die Expertise der zuständigen Magistratsdienststellen und der Wiener Linien. Für die SPÖ ist klar: Eine Weiterentwicklung des Aumannplatzes soll den öffentlichen Raum verbessern und zugleich im Alltag gut funktionieren. Gute Aufenthaltsqualität und eine verlässliche Verkehrsorganisation müssen gemeinsam gedacht werden.

„Der Aumannplatz muss im Alltag funktionieren. Für Kinder am Schulweg, für ältere Menschen, für Menschen mit Behinderung, für Öffi-Nutzerinnen und Öffi-Nutzer, für Anrainerinnen und Anrainer und für die Betriebe im Grätzl. Gerade beim Verkehr vertrauen wir auf die fachliche Einschätzung der zuständigen Magistratsdienststellen und der Wiener Linien. Entscheidend ist, dass die Lösung gut abgestimmt ist und vor Ort funktioniert“, so Altmann.

Entscheidung im Herbst
Die SPÖ Währing wird den weiteren Prozess eng begleiten und die kommenden Planungsschritte kritisch-konstruktiv prüfen. Im Herbst, wenn der Prozess rund um den Aumannplatz abgeschlossen ist und die Fakten am Tisch liegen, wird die SPÖ Währing ihre Entscheidung treffen. Besonders wichtig sind dabei die konkreten Planungsergebnisse, die verkehrliche Bewertung, die Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die sozialen Auswirkungen, die Sicherheit im öffentlichen Raum und die Kosten.

„Wir wollen eine gute Lösung für den Aumannplatz. Aber eine gute Lösung braucht mehr als schöne Bilder. Sie braucht sozialen Mehrwert, Sicherheit, Alltagstauglichkeit, fachliche Qualität und Kostenklarheit. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, werden wir das Projekt unterstützen. Wenn sie nicht erfüllt sind, dann nicht. Für uns ist klar: Die Entscheidung fällt im Herbst auf Basis der Fakten und mit einem genauen Blick auf Kosten, Wirkung und Nutzen für die Menschen in Währing“, so Trinko abschließend.

Rückfragen & Kontakt

SPÖ Währing
Ingo Höllinger
Telefon: +43 664 88461730
E-Mail: [email protected]

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