- 08.05.2026, 12:03:32
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NEOS Wien/Währing: Schulsanierung statt überdimensioniertem Umbau am Aumannplatz
Das von Bezirksvorsteherin Silvia Nossek vorgestellte Grobkonzept zur Neugestaltung des Aumannplatzes stößt bei den NEOS in Währing auf Kritik. Zwar finden sie eine Aufwertung und Begrünung des öffentlichen Raums prinzipiell begrüßenswert – die aktuelle finanzielle Lage des Bezirks macht eine Umsetzung laut ihnen jedoch unmöglich, da das Geld für wichtigere Projekte gebraucht wird. Auch die geplante Verkehrsführung sehen sie problematisch.
„Der Aumannplatz ist ein wichtiger öffentlicher Raum in unserem Bezirk, der zweifellos eine Aufwertung verdient“, erklärt Manuela-Anna Sumah-Vospernik, Bezirkssprecherin von NEOS Währing. „Doch angesichts knapper Budgets müssen wir Prioritäten setzen – und für uns steht fest: Investitionen in Bildung und die Sanierung unserer Schulen haben Vorrang. Die Mittel, die für den Umbau benötigt werden, sollten lieber in die dringend notwendige Sanierung von Schulen im Bezirk, wie etwa der Mittelschule Schop79, fließen. Denn gut ausgestattete und sichere Bildungseinrichtungen sind die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder – und damit für den gesamten Bezirk“, so Sumah-Vospernik.
Einer Aufwertung zu einem späteren Zeitpunkt oder Teilmaßnahmen, um die Aufenthaltsqualität vor Ort zu verbessern, stehen NEOS offen gegenüber. Das Gesamtkonzept, dessen Finanzierung bislang unklar ist und auch keine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation mit sich bringt können sie zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht unterstützen.
„Wir befürworten die Aufwertung des Aumannplatzes im Sinne der Ergebnisse der Bürger:innenbeteiligung“, ergänzt Johannes Mühlbacher, Klubvorsitzender von NEOS Währing. „Die Attraktivierung des Parks und die Wiedererrichtung einer öffentlichen Toilette sind wichtige Maßnahmen, die wir ausdrücklich befürworten. Allerdings ist zu erwarten, dass die Gesamtkosten für das vorgestellte Projekt sehr hoch ausfallen werden, während die Finanzierung dafür bislang völlig unklar ist und es noch nicht einmal einen Kostenrahmen gibt.“
Zusätzlich wollen NEOS eine ganzheitliche Betrachtung der Verkehrssituation im Bezirk. Zwar würde die Neugestaltung den Aumannplatz aufwerten, doch die vorgeschlagene neue Verkehrsführung würde den gesamten stadteinwärts führenden Kfz-Verkehr über die Währinger Straße leiten, anstatt wie bisher über die Gentzgasse. Die Währinger Straße ist die wichtigste Einkaufsstraße im Bezirk und verdient laut NEOS Währing eine Aufwertung – nicht eine zusätzliche, erhebliche Verkehrsbelastung. Die absehbare zusätzliche Blockierung der Straßenbahnlinien lehnen NEOS Währing klar ab.
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